Johann Friedrich Eich

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Johann Friedrich Eich, Selbstbildnis, 1789, Gleimhaus Halberstadt

Johann Friedrich Eich (* 13. Juni 1748 in Wernigerode; † 1807 in Altona) war ein deutscher Porträtmaler.

Leben[Bearbeiten]

Als Sohn des gräflich-stolbergischen Hegereiters Johann Peter Eich († 1772) betrieb er Studien der Pharmazie und erwarb sich literarische und künstlerische Kenntnisse, die er durch zwei Europareisen vertiefte. Bereits 1770 ist er als Porträtmaler in Braunschweig tätig, wo er Bilder von P. J. F. Weitsch und vom Arzt Brückmann malte, die 1776 von Daniel Chodowiecki gestochen werden.

Eich zeichnete 1773 zwei Porträts des Grafen Heinrich Ernst zu Stolberg-Wernigerode, die sich heute im Gleimhaus in Halberstadt und auf dem Schloss Wernigerode befinden. Für den Dichter J. W. L. Gleim und den Halberstädter Dichterkreis fertigte er noch weitere Porträts, so 1779 von Wilhelm Heinse, 1780 von Friedrich Heinrich Jacobi und ein Selbstbildnis. Kurz vor seinem Tod stellte er ein Porträt des Physiognomen Dr. Gall fertig.

Werk[Bearbeiten]

Sein künstlerisches Wirken wurde von Wilhelm Heinse wie folgt zusammengefasst: Kolorit rubensisch, seine Manier dreist, voll Kraft und Charakter.