Johann Gottlob Töpfer
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Johann Gottlob Töpfer (* 4. Dezember 1791 Niederroßla; † 8. Juni 1870 Weimar) war ein deutscher Organist, Komponist und Theoretiker des Orgelbaus.
1830 wird Töpfer zum Organisten der Stadtkirche St. Peter und Paul zu Weimar ernannt. Diese Stelle hat er bis zu seinem Tode inne, auch wenn er 1844 wegen unzumutbarer Arbeitsbedingungen um seine Entlassung bittet; das Gesuch zieht er jedoch später zurück. Töpfer wird von seinen Zeitgenossen als Virtuose und Orgelsachverständiger geschätzt. Unter anderem besteht ein Verhältnis gegenseitiger Hochachtung zu Franz Liszt.
Als Kompositionen sind über 400 Werke überliefert, davon sind die meisten Choralvorspiele für die Orgel. Die historische Bedeutung Töpfers besteht jedoch in den Veröffentlichungen zum Orgelbau. Seine Formeln zur Mensurierung von Orgelpfeifen dienen noch heute jedem Orgelbauer zur Berechnungsgrundlage.
[Bearbeiten] Literatur
- Hans-Christian Tacke: Johann Gottlob Töpfer, Leben - Werk - Wirksamkeit, Kassel 2002, ISBN 3-761-81577-8
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Töpfer, Johann Gottlob |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Organist, Komponist und Theoretiker des Orgelbaus |
| GEBURTSDATUM | 4. Dezember 1791 |
| GEBURTSORT | Niederroßla |
| STERBEDATUM | 8. Juni 1870 |
| STERBEORT | Weimar |

