Johann Heinrich Schwicker

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Johann Heinrich Schwicker (ungarisch János Henrik Schwicker; * 28. April 1839 in Neubeschenowa, Banat; † 7. Juli 1902 in Budapest) war ein deutsch-ungarischer Lehrer, Historiker und Politiker.

Schwicker besuchte die Lehrerbildungsanstalt in Werschetz und wurde Volksschullehrer. Von 1861 bis 1865 studierte er an der Universität Pest die Fächer Deutsche Sprache und Literatur, Geographie und Geschichte. Im Jahr 1869 wurde er Direktor des Zentrallehrerseminars in Ofen, 1871 Professor am Obergymnasium und 1873 am Josephs-Polytechnikum in Pest. 1887 wurde Schwicker in Schäßburg zum Mitglied des Ungarischen Reichstags gewählt, dem er bis 1902 angehörte.

Publikationen[Bearbeiten]

  • Geschichte des Temeser Banats (Pest 1861).
  • Die letzten Regierungsjahre der Kaiserin-Königin Maria Theresia (Wien 1871−1872).
  • Statistik des Königreichs Ungarn (Stuttgart 1877).
  • Die ungarischen Gymnasien (Pest 1881).
  • Die Deutschen in Ungarn und Siebenbürgen (Teschen 1881).
  • Politische Geschichte der Serben in Ungarn (Pest 1880).
  • Die Zigeuner in Ungarn und Siebenbürgen (Teschen 1882).
  • Geschichte der österreichischen Militärgrenze (1883).
  • Das Königreich Ungarn (Wien 1886).
  • Péter Pázmány, Erzbischof und Primas von Ungarn und seine Zeit. (Köln 1888).
  • Geschichte der ungarischen Litteratur (Gera 1896).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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