Johann I. (Oldenburg)

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Johann I. von Oldenburg (* um 1204; † um 1270) war Graf von Oldenburg.

Nach dem Tod seines Vaters, Graf Christian II. im Jahre 1233 folgte er zunächst neben seinem Onkel Otto I. als Graf von Oldenburg und regierte seit 1251 allein.

1244 stiftete er gemeinsam mit Otto I. das Zisterzienserkloster Rosenthal in Menslage, dass 1251 in den Börsteler Wald auf einer bereits bestehenden Befestigung der Grafen verlegt wurde.

1258/59 machte er zugunsten seines Cousins die Bremer Stiftsfehde mit, stritt mit Rüstringen, Östringen und Stedingen und behauptete seine Rechte und Neuerwerbungen.

Er gab im Streit mit Bremen-Stadt die Burg Berne auf und gründete dafür zusammen mit dem Onkel Delmenhorst, was Stedingen provozierte.

Wie schon seine Ahnen stritt er viel mit den Wildeshausener Vettern. Letztlich ging deren Grafschaft für Oldenburg an die Bischöfe von Münster und Erzbischöfe von Bremen verloren, was der Anlass zu jahrhundertelangen Streitigkeiten mit diesen geistlichen Gewalten war, die Oldenburg-Delmenhorst zunehmend einschnürten.

Ehe und Nachkommen[Bearbeiten]

Er heiratete Richza von Hoya, Tochter des Grafen Heinrich II.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Friedl, Wolfgang Günther, Hilke Günther-Arndt, Heinrich Schmidt (Hrsg.): Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://wiki-de.genealogy.net/