Johann Matthäus Hassencamp

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Johann Matthäus Hassencamp (* 28. Juli 1748 in Marburg; † 6. Oktober 1797 in Rinteln) war ein deutscher evangelischer Theologe, Orientalist und Mathematiker in der Zeit der Aufklärung.

Leben[Bearbeiten]

Hassencamp, dessen Vater Kaufmann und Stadtrat war, studierte an den Universitäten Marburg und Göttingen klassische und orientalische Philologie, Philosophie, Mathematik und evangelische Theologie. Das Examen pro candidatura wurde von ihm an Marburg im Jahr 1766 abgelegt. Danach unternahm er eine Studienreise durch Frankreich, die Niederlande und England. Im Jahr 1768 habilitierte sich Johann Hassencamp in Marburg. Als Nächstes war er als Lehrer der Universität Rinteln tätig, dort unterrichtete er Mathematik und Orientalistik. 1777 wurde ihm zusätzlich die Aufsicht der Universitätsbibliothek übertragen; im Jahr 1789 ernannte man ihn zum Konsistorialrat.

Werke[Bearbeiten]

  • Annalen der neuesten theologischen Litteratur und Kirchengeschichte (1789 bis 1797; Wochenzeitschrift)
  • Geschichte der Bemühungen, die Meereslänge zu finden (Rinteln 1769)
  • Von dem großen Nutzen der Strahlableiter, und ihrer vortheilhaftesten Einrichtung zur Beschützung ganzer Städte (Rinteln 1784)
  • Annalen der neuesten theologischen Litteratur und Kirchengeschichte

Literatur[Bearbeiten]