Johann Mulzer

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Johann Mulzer (* 5. August 1944 in Prien am Chiemsee) ist ein deutscher Chemiker mit der Spezialisierung auf Organische Chemie und seit 1996 Professor an der Universität Wien.

Leben[Bearbeiten]

Mulzer studierte von 1963 bis 1969 Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München; 1969 absolvierte er sein Diplom. Er wurde 1974 mit der Arbeit Stereoisomerisierung und Ringerweiterung bei Styrylcyclopropanen: ein Beitrag zum Trimethylen-Problem als akademischer Schüler von Rolf Huisgen an der LMU München promoviert. Er ging für ein Jahr als Postdoktorand an die Harvard University und habilitierte sich im Jahr 1980 wiederum in München, wo er anschließend bis zum Jahr 1982 eine C3-Professur innehatte. Nach einer weiteren C3-Professur an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf war Mulzer von 1984 bis 1995 C4-Professor für Organische Chemie an der Freien Universität Berlin, danach ging er für ein Jahr an die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main, im Jahr 1996 wechselte er auf eine Professur für organische Chemie an die Universität Wien.

Mulzer ist bekannt für seine Arbeiten zu Naturstoffsynthesen und zur Chemie von Naturstoffen.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]