Johannes Buchholtz
Johannes Buchholtz (* 22. Februar 1882 in Odense; † 5. August 1940 in Struer) war ein dänischer Schriftsteller.
1902 kam Buchholtz nach Struer, wo er bei der staatlichen Eisenbahn „Danske Statsbaner“ arbeitete. 1908 heiratete er Olga, mit der er 1911 in ein neuerrichtetes Haus, das Buchholtz selbst entworfen hatte, zog.
Johannes Buchholtz begann seine schriftstellerische Karriere 1915 mit dem Roman Egholms Gud. In den folgenden Jahren schrieb er viele weitere Bücher, so dass es ihm 1924 finanziell möglich war, seine Arbeit bei der Eisenbahn aufzugeben und von der Schriftstellerei zu leben. Bis zu seinem Tod 1940 war Johannes Buchholtz einer der meistgelesenen Schriftsteller Dänemarks.
Sein Haus entwickelte sich zu einem beliebten Treffpunkt für Dichter und Schriftsteller aus dem Gebiet des Limfjords, wie zum Beispiel Jeppe Aakjær, Thøger Larsen, Johan Skjoldborg, Johannes V. Jensen und andere. Noch heute kann man es in der Søndergade 23 in Struer besuchen.
[Bearbeiten] Werke (Auswahl)
- Egholms Gud (dt. Egholms Gott); Roman, 1915
- Die Wunder der Klara van Haag; Roman, 1928
- Dr. Malte und die kleine Stadt; Roman
- Dr. Malthes Haus; Roman
- Gute kleine Stadt; Roman
- Das Blumenhaus; Komödie in vier Akten
[Bearbeiten] Weblinks
- Bilder von Buchholtz' Haus
- Literatur von und über Johannes Buchholtz im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Buchholtz, Johannes |
| KURZBESCHREIBUNG | dänischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 1882 |
| STERBEDATUM | 1940 |