Johannes Kleiman

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Johannes Kleiman (* 17. August 1896 in Koog aan de Zaan; † 28. Januar 1959 in Amsterdam) gehörte zu den Personen, die Anne Franks Familie, der Familie van Pels und Fritz Pfeffer halfen, als diese sich vor den Besatzern der Niederlande zu retten versuchten.

Weitere Helfer waren Bep Voskuijl, Miep Gies, Jan Gies und Victor Kugler, die alle Mitarbeiter der Unternehmen Opekta und Pectacon waren.

Bei der Versorgung der Untergetauchten mit Lebensmitteln etc. handelten die Beteiligten unter Lebensgefahr, da sie mit der angedrohten Todesstrafe der Besatzungsmacht rechnen mussten. Johannes Kleiman kam nach der Entdeckung und Verhaftung der Versteckten sechs Wochen in SS-Haft im Durchgangslager Amersfoort.

In der Nachkriegszeit setzte er sich für die Bewahrung des Hauses Prinsengracht 263-267 in Amsterdam als Gedenkstätte ein. Er wurde 1971 im Gedenkort an die Shoa, Yad Vashem, in Israel nachträglich mit dem Titel „Gerechter unter den Völkern“ geehrt.

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