Johannes Ludovicus Mathieu Lauweriks

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Johannes Ludovicus Mathieu Lauweriks (* 25. August 1864 in Roermond, Niederlande; † 15. April 1932 in Amsterdam, Niederlande) war ein niederländischer Architekt.

Leben[Bearbeiten]

Nach seinem Studium in Amsterdam wirkte Lauweriks von 1900 bis 1904 als Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Haarlem. Von 1904 bis 1909 übte er diese Funktion an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf aus und war Leiter der Architektur-Abteilung. Karl Ernst Osthaus gelang es im September 1909 Lauweriks nach Hagen zu bringen. Hier fungierte er bis 1916 als Direktor des Staatlichen Handfertigkeitskurses und war künstlerischer Leiter der Hagener Silberschmiede. 1916 kehrte er in die Niederlande zurück und lehrte dort kunstgewerbliche Arbeiten und Architektur. Er inspirierte mit seinen Ansichten den niederländischen Künstler Chris Lebeau für den Rest seines Lebens.

Lauweriks plante in Hagen die Bebauung der Straße „Am Stirnband“ mit neun Häusern nach arithmetisch-geometrischen Formeln für die Künstlerkolonie Gartenstadt Hohenhagen.

1894 trat er der Theosophischen Gesellschaft bei und war ab 1895 Mitglied der Theosophischen Gesellschaft Adyar. Von Mai 1913 bis Ende 1914 war Lauweriks Generalsekretär der Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft.

Literatur[Bearbeiten]

  • Masssystem und Raumkunst, das Werk des Architekten, Pädagogen und Raumgestalters J. L. M. Lauweriks. Krefelder Kunstmuseen, Krefeld 1987, ISBN 3-926530-28-6.
  • Rainer Stamm: Nederlandse moderne kunst in het westen von Duitsland. Vooruitstrevende tentoonstellingen in Krefeld en Hagen 1902-1914 (Aus dem Deutschen von Herman Vinckers). In: Jong Holland (20)2004, 3, S. 32-36
  • Rainer Stamm: Vom Mäander zum Modulor. J. L. M. Lauweriks zwischen Theosophie und Moderne. In: Wallraf-Richartz-Jahrbuch, Bd. LXX (2009), S. 245-264

Weblinks[Bearbeiten]