Johannes Madey

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Johannes Madey (* 23. April 1933 in Kattowitz, Oberschlesien; † 10. Oktober 2012 in Paderborn[1]) war ein deutscher Ostkirchenkundler.

Leben[Bearbeiten]

Nach seinem Diplom in katholischer Theologie (München 1959) promovierte er 1961 in München mit einer Arbeit über „Wladimir Sergejewitsch Solowjow und seine Lehre von der Weltseele“ zum Dr. phil. Er lehrte als Professor für Ostkirchenkunde und Ökumenik an der Theologischen Fakultät Kottayam in Indien. Er war Mitarbeiter am Johann-Adam-Möhler-Institut Paderborn und Lehrbeauftragter für Ostkirchenrecht am Institut für Kanonisches Recht Münster.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.st-bonifatius-paderborn.de/bonifatius/medium/Pfarrbrief-2012-47.pdf?m=98815 und http://www.ruheinfrieden.de/traueranzeige/oktober-2012/johannes-jo-madey.html

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Kirche zwischen Ost und West. Beiträge zur Geschichte der Ukrainischen und Weißruthenischen Kirche. Bernward Verlag, München 1969.
  • Die Kirchen des Ostens. Eine kleine Einführung. Kanisius-Verlag, Freiburg i. Ue. 1972, ISBN 3-83393-001-2.
  • Die katholischen Ostkirchen. Hindernisse oder Brücken auf dem Weg zur Einheit der Christen?. Kanisius-Verlag, Freiburg i. Ue. 1973, ISBN 3-85764-004-9.
  • Ecumenism, ecumenical movement and eastern churches. PV-Publ., Kerala, Indien 1987 (Pontifical Oriental Institute of Religious Studies; 105).
  • Quellen und Grundzüge des Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium. Ausgewählte Themen. Ludgerus-Verlag, Essen 1999, ISBN 3-87497-228-3.