Johannes Slawik

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Johannes Slawik

Johannes Slawik, auch Hans Slawik, ab 1941 Johannes Wieck (* 23. Januar 1892 in Kranowitz, Kreis Ratibor; † nach 1945), war ein deutscher Landwirt und Politiker (NSDAP).

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Besuch der Volksschule wurde Slawik von 1908 bis 1910 an der Landwirtschaftlichen Schule in Oppeln ausgebildet. Von 1914 bis 1918 nahm er im Feldartillerie-Regiment 42 am Ersten Weltkrieg teil; im letzten Kriegsjahr wurde er durch einen Schläfenschuss verwundet.

Nach dem Krieg leitete Slawik verschiedene landwirtschaftliche Großbetriebe in Ober- und Niederschlesien. Im Oktober 1932 ließ er sich als selbständiger Landwirt und Gutsbesitzer in Blaschewitz im Kreis Neustadt in Oberschlesien nieder.

1929 wurde Slawik Mitglied der NSDAP und landwirtschaftlicher Gaufachberater der Partei für Oberschlesien. Von 1932 bis 1933 war er Abgeordneter der NSDAP im Preußischen Landtag. Ferner war er Mitglied des Oberschlesischen Provinzialausschusses und Provinziallandtags.

Nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten war Slawik von April bis Juli 1933 Staatskommissar für die Landwirtschaftskammer Oberschlesien. Ab Juli 1933 fungierte er als Landesbauernführer für Oberschlesien und Sonderbeauftragter des Preußischen Ministeriums für Landwirtschaft für Oberschlesien. Von November 1933 bis März 1936, war Slawik Abgeordneter der NSDAP für den Wahlkreis 9 (Oppeln) im Berliner Reichstag. Im März 1936 und April 1938 kandidierte er für den Reichstag, ohne ein Mandat zu erhalten.

Seit August 1933 war Slavik, anfänglich vertretungsweise, Landrat des Kreises Oppeln. Mitte 1937 wechselte er in den Kreis Wohlau, dessen Landrat er bis zum Ende des NS-Regimes 1945 blieb.

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Literatur[Bearbeiten]

  •  Joachim Lilla, Martin Döring, Andreas Schulz: Statisten in Uniform: Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924. Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4, S. 622.

Weblinks[Bearbeiten]