Johannes Stumpf (Dampfmaschinenbauer)

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Johannes Stumpf (* 6. April 1862 in Mülheim am Rhein; † 18. November 1936 in Berlin) war ein deutscher Techniker und Dampfmaschinenbauer.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Von 1896 bis 1930 war er Professor für Kraftmaschinenbau an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg.

Der Maschinenbauingenieur Stumpf verhalf der Gleichstromdampfmaschine zum Durchbruch – vor allem in Deutschland. Ab etwa 1908 löste die effizientere Gleichstromtechnik zunehmend die bis dahin übliche Wechselstromprinzip ab. Anwendung fanden diese Maschinen vor allem im Schiffbau und als Lokomobile.

Stumpf war seit dem 26. Januar 1926 ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften.

In Köln-Buchheim ist eine Straße nach ihm benannt.

Werke[Bearbeiten]

  • Die Gleichstrom-Dampfmaschine. Oldenburg, München 1911 (3. Auflage, 1922).

Literatur[Bearbeiten]

  • Der große Brockhaus. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1957, Bd. 11, S. 307.
  • Werner Hartkopf: Die Berliner Akademie der Wissenschaften. Ihre Mitglieder und Preisträger 1700–1990. Akademie Verlag, Berlin 1992, S. 354.

Weblinks[Bearbeiten]