Johannes van Esschen
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Johannes van Esschen, auch Jan van Esch († 1. Juli 1523 in Brüssel), war gemeinsam mit Hendrik Vos der erste Märtyrer der Reformation.
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Leben [Bearbeiten]
Van Esschen gehörte dem Augustiner-Orden in Antwerpen an. Nachdem der dortige Propst, Heinrich von Zütphen, am 29. September 1522 wegen reformatorischer Predigt verhaftet und das Kloster niedergerissen worden war, wurden mehrere Augustiner inhaftiert. Johann van Esschen blieb bei seiner Überzeugung und wurde zum Feuertod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Das Urteil wurde am 1. Juli 1523 in Brüssel vollstreckt.
Als Martin Luther davon erfuhr, dichtete er Ein neues Lied wir heben an.
- Ein neues Lied wir heben an,
- Das walt’ Gott unser Herre,
- Zu singen was Gott hat getan
- Zu seinem Lob und Ehre.
- Zu Brüssel in dem Niederland
- Wohl durch zween junge Knaben
- Hat er sein Wunder g’macht bekannt,
- Die er mit seinen Gaben
- So reichlich hat gezieret.
Gedenktag [Bearbeiten]
1. Juli im Evangelischen Namenkalender.[1]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
- Friedrich Wilhelm Bautz: Esschen, Johann van, und Voes, Hendrik. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 1, Bautz, Hamm 1975. 2., unveränderte Auflage Hamm 1990, ISBN 3-88309-013-1, Sp. 1546.
Weblinks [Bearbeiten]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Esschen, Johannes van |
| ALTERNATIVNAMEN | Esch, Jan van |
| KURZBESCHREIBUNG | erster Märtyrer der Reformation |
| GEBURTSDATUM | 15. Jahrhundert oder 16. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | 1. Juli 1523 |
| STERBEORT | Brüssel |