John Charles Fields

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John Charles Fields

John Charles Fields (* 14. Mai 1863 in Hamilton (Ontario); † 9. August 1932 in Toronto) war ein kanadischer Mathematiker. Er war der Initiator der nach ihm benannten Fields-Medaille, der höchsten Auszeichnung, die Mathematiker erhalten können.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

John Charles Fields war Sohn eines Kaufmanns, der ein Lederwarengeschäft in Hamilton besaß. Der Vater starb, als Fields elf Jahre alt war. Fields besuchte das Hamilton Collegiate Institute, wo er sich als hervorragender Schüler auszeichnete. 1880 graduierte er und wurde mehrfach ausgezeichnet. Fields ging 1880 weiter an die University of Toronto, um dort Mathematik zu studieren.

Fields ging in die USA, um an der Johns Hopkins University in Baltimore zu promovieren. Er lehrte dort zwei Jahre, um dann am Allegheny College als Dozent für Mathematik zu arbeiten. Nach drei Jahren wechselte Fields nach Europa, um in Berlin, Göttingen und Paris mit den größten Mathematikern seiner Zeit zu forschen. Fields traf auf Lazarus Immanuel Fuchs, Kurt Hensel, Hermann Amandus Schwarz, Karl Weierstrass, Felix Klein, Ferdinand Georg Frobenius und Max Planck. Weiter führte der Aufenthalt in Europa zu einer engen lebenslang anhaltenden Freundschaft mit Magnus Gösta Mittag-Leffler. In dieser Zeit begann er mit zahlreichen Publikationen über sein Hauptforschungsgebiet Algebraische Funktionen.

1913 wurde Fields als Mitglied („Fellow“) in die Royal Society aufgenommen.[1]

Belege[Bearbeiten]

  1. Eintrag im Archiv der Royal Society (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]