John Clauser

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John Clauser (links) mit Mike Nauenberg, 2010

John Francis Clauser (* 1. Dezember 1942 in Pasadena, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Experimentalphysiker, der sich mit Grundlagen der Quantenmechanik beschäftigt.

Clauser war der Sohn eines Professors für Flugzeugbau am Caltech und studierte am Caltech (Bachelor 1964) und an der Columbia University, wo er 1966 seinen Master-Abschluss machte und 1969 bei Pat Thaddeus über die Messung des Kosmischen Mikrowellenhintergrunds promovierte. Danach war er bis 1975 am Lawrence Berkeley National Laboratory und 1975 bis 1986 am Lawrence Livermore National Laboratory. Anschließend war er als Forschungsphysiker an der University of California, Berkeley. In einem grundlegenden Experiment testete[1] er mit Stuart Freedman die Bellsche Ungleichung, die sie zuvor zur CSCH-Ungleichung verallgemeinerten.[2] 2010 erhielt er mit Alain Aspect und Anton Zeilinger den Wolf-Preis in Physik.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stuart J. Freedman, Clauser: Experimental test of local hidden variable theories. In: Physical Review Letters. Band 28, 1972, S. 938. Nach den Erinnerungen von Clauser wurden diese Art Experimente damals sehr kritisch aufgenommen und nur die Unterstützung durch Charles H. Townes ermöglichte die Durchführung in Berkeley.
  2. Clauser, Michael Horne, Abner Shimony, Richard Holt: Proposed experiment to test local hidden variable theories. In: Physical Review Letters. Band 23, 1969, S. 880. Clauser, Horne: Experimental consequences of objective local theories. In: Physical Review D. Band 10, 1974, S. 526