John Crawford (Schauspieler)

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John Crawford (* 13. September 1920 in Colfax, Washington als Cleve Richardson; † 21. September 2010 in Newbury Park, Kalifornien[1]) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Crawford, auch Jack Crawford oder Johnny Crawford, war ein profilierter Nebendarsteller des US-Kinos und -Fernsehens. In seiner knapp 50 Jahre dauernden Karriere spielte er in knapp 100 Filmen und in mehr als 100 verschiedenen Fernsehserien und Fernsehfilmen mit. Seine erste Rolle hatte er 1933 als eingeborener Tänzer im Film King Kong und die weiße Frau. Zunächst war er in kleinen Nebenrollen in US-Filmen zu sehen, bevor er Ende der 1950er und in den 1960er Jahren in Großbritannien auch größere Rollen in Filmen erhielt.

Seit Mitte der 1940er Jahre war Crawford regelmäßig in Filmen, seit 1952 auch im Fernsehrollen zu sehen. So war er in zahlreichen Filmen und im Fernsehen als Gaststar in Serien wie FBI, Raumschiff Enterprise, Time Tunnel, Batman, Bonanza, Kobra übernehmen Sie oder Knight Rider. Eine mehrfach wiederkehrende Rolle spielte Crawford als Gestapo-Mann in Ein Käfig voller Helden und zudem größere Rollen in Rauchende Colts, Make-Up und Pistolen und Der Denver-Clan. Seine wohl bekannteste Rolle war die des Sheriffs Ep Bridges in der Serie Die Waltons. Für Sam Peckinpahs Film Abgerechnet wird zum Schluss (1970) schrieb er gemeinsam mit Edmund Penney das Drehbuch. 1985 führte er zudem bei dem Kurzfilm Yak's Best Ride Regie und schrieb mit Clyde Lucas auch die Musik.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thesp John Crawford dies