John Gribbin

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John Gribbin (* 19. März 1946 in Maidstone/Kent) ist ein britischer Astrophysiker und Wissenschaftsautor, der vor allem über Astronomie und verwandte Themen schreibt.

Er hat ein Diplom in Physik (1966) und in Astronomie (1967) der University of Sussex sowie einen Doktortitel in Astrophysik der Universität Cambridge (1971) und war Mitarbeiter der Zeitschriften Nature, New Scientist und der Zeitung The Times.

Er lehrt und forscht an der University of Sussex und hat zahlreiche populärwissenschaftliche Sachbücher und einige Science Fiction-Romane geschrieben (darunter einen gemeinsam mit D. G. Compton verfassten).

Sein bekanntestes Werk ist ein Buch zur Quantenphysik Auf der Suche nach Schrödingers Katze. Quantenphysik und Wirklichkeit.

Sachbücher[Bearbeiten]

  • Auf der Suche nach Schrödingers Katze. Quantenphysik und Wirklichkeit (In Search of Schrodinger's Cat, 1984), aktuelle Ausgabe 2009 ISBN 3-492-24030-5
  • Die erste Genesis: Gott, die Zeit und der Urknall (In Search Of The Big Bang: Quantum Physics and Cosmology, 1986) 1995 ISBN 3-884-98086-6
  • Stephen Hawking: Die Biographie (Stephen Hawking: A Life in Science, mit Michael White, 1992) 1994 ISBN 3-498-07325-7
  • Wie wenig uns vom Affen trennt (The One Percent Advantage, mit Mary Gribbin, 1988), 1995 ISBN 3-458-33461-0
  • Auf dem Weg zur Weltformel (The Matter Myth, 1992, mit Paul Davies), aktuelle Ausgabe ISBN 3-898-36498-4
  • Raum & Zeit (Eyewitness Science: Time & Space, 1994, mit Mary Gribbin), 2007 ISBN 3-836-95529-6
  • Schrödingers Kätzchen und die Suche nach der Wirklichkeit (Schrodinger's Kittens, 1995), 1998 ISBN 3-596-14151-6
  • Richard Feynman. Die Biographie eines Genies (Richard Feynman: A Life In Science, mit Mary Gribbin, 1997), 2000 ISBN 3-492-04041-1
  • Das kleine Buch der Wissenschaft: Von Atom bis Weltall (The Little Book Of Science, 1999), 2007 ISBN 3-492-25090-4
  • Geschöpfe aus Sternenstaub. Warum wir nicht einzigartig sind (Stardust: Supernovae and Life - The Cosmic Connection, mit Mary Gribbin, 2000), 2005 ISBN 3-492-24593-5

Roman[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

  • Thomas Roth über Vater der Menschheit: "Kaum ein Science Fiction-Roman der letzten Jahre wies ein solch bedrückendes Ende auf. Denn Gribbins düsteres Bild einer allzu realistischen Zukunft basiert auf genauen gesellschaftlichen Beobachtungen und wissenschaftlichen Fakten, die von ihm - und hierin ist er ganz Wissenschaftler - nahezu leidenschaftslos extrapoliert werden. Stilistisch ist der Roman denn auch einfach gehalten, geradlinig wird die Story erzählt und entfalten sich die Charaktere."[1]
  • Karsten Kruschel über Das Schiff der Visionen: "John Gribbin feiert in seinem kleinen Roman den denkenden Menschen auf eine wirklich überraschende und vor allem überzeugende Weise."[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Wolfgang Jeschke (Hrsg.): Das Science Fiction Jahr 1993, Wilhelm Heyne Verlag, München, ISBN 3-453-06202-7, S. 693.
  2. Vgl. Wolfgang Jeschke (Hrsg.): Das Science Fiction Jahr 2002, ISBN 3-453-19674-0, S. 770.

Weblinks[Bearbeiten]