John Howard (Philanthrop)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

John Howard (* 2. September 1726 in Hackney bei London; † 20. Januar 1790 in Cherson, Krim) war ein englischer Philanthrop und Reformer des Strafvollzugs.

Sein Lebenswerk war die Reform der Staatsgefängnisse, die er systematisch begründete und damit in England eine neue Gesetzgebung hervorrief, die dann sukzessive den europäischen Strafvollzug wesentlich humaner gestaltete (bedeutendste Schrift: The State of the Prisons in England and Wales, erste Ausgabe erschienen Warrington, Eyres, 1777). In Deutschland wurden seine Reformgedanken vor allem durch den evangelischen Anstaltsgeistlichen Heinrich Balthasar Wagnitz (1755–1838) bekannt, der sich besonders für eine qualifizierte Berufsausbildung der Inhaftierten einsetzte.

John Howard

Literatur[Bearbeiten]

  • Zusammenfassung wichtiger Schriften und erste Biographie: Extracts from the Writings and Observations/The Life of John Howard, Esquire. Newcastle, Thompson, 1790.
  • Spätere Biographie von H. Dixon (London 1850) und J. Field (London 1855).
  • Uwe Wesel, Geschichte des Rechts in Europa. Von den Griechen bis zum Vertrag von Lissabon, München 2010, S. 361 ff.

Quelle[Bearbeiten]

  • Hirsch-Hübotter (Ärzte-Lexikon), Bd. III, S. 314.

Weblinks[Bearbeiten]