John O’Donohue

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John O’Donohue (* 1. Januar 1956 im County Clare in Irland; † 4. Januar 2008 in Frankreich) war ein irischer Philosoph und Schriftsteller.

Biografie[Bearbeiten]

John O’Donohue wurde 1956 geboren und wuchs in einem Bauerndorf in County Clare, einer kargen Landschaft im Westen Irlands auf. 1990 promovierte er an der Universität Tübingen mit der Schrift Person als Vermittlung.[1]

Als Philosoph und Autor beschäftigte er sich mit keltischer Weisheit und keltisch-christlichem Gedankengut. Besonders bekannt wurde er mit dem Bestseller Anam Ċara (anɪm kɑɾɾɑ) – Das Buch der keltischen Weisheit (deutsch von Giovanni und Ditte Bandini). Darüber hinaus galt O’Donohue als profunder Kenner der Philosophie Hegels. Seit Mitte der 1990er Jahre lebte er in Connemara (County Galway). Anfang Januar 2008 ist er während eines Ferienaufenthaltes in Frankreich gestorben.[2][3]

O’Donohue war als ein früherer katholischer Priester langjährig auch Mitglied einer Bürgerbewegung zur Erhaltung der landschaftlichen Unversehrtheit seiner Geburtsregion Burren und sprach Gälisch.

Werke[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Person als Vermittlung – Die Dialektik von Individualität und Allgemeinheit in Hegels „Phänomenologie des Geistes“. Eine philosophisch-theologische Interpretation. Tübinger Studien zur Theologie und Philosophie, Band 4. Grünewald, Mainz 1993, ISBN 978-3-7867-1625-9.
  2. Death of poet and philosopher O’Donoghue. Bei RTÉ News am 4. Januar 2008, abgerufen am 3. März 2011. (Englisch)
  3. John O’Donohue ist tot. Bei Spiegel Online am 8. Januar 2008, abgerufen am 3. März 2011.
  4. Leseprobe (PDF-Datei, 72 KB) beim Deutschen Taschenbuch Verlag. Abgerufen am 3. März 2011.
  5. Leseprobe (PDF-Datei, 0.3 MB) beim Deutschen Taschenbuch Verlag. Abgerufen am 3. März 2011.
  6. Im Zwischenreich von Selbst und Objekt hat die Schönheit ihre Wohnstatt. Gespräch von Adelbert Reif mit dem Autor. In der Kulturzeitschrift Die Drei. Abgerufen am 3. März 2011. (PDF-Datei, 0.1 MB)
  7. Susanne Mack: Ein göttliches Geschenk. Buchbesprechung bei Deutschlandradio Kultur am 27. Juni 2007, abgerufen am 3. März 2011.

Weblinks[Bearbeiten]