John Potter (Bischof)

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John Potter (* um 1674 in Wakefield, Yorkshire; † 10. Oktober 1747) war von 1737 bis zu seinem Tode 1747 Erzbischof von Canterbury. Potter war verheiratet mit Elizabeth Venner.

Leben[Bearbeiten]

Er war der Sohn eines Weißwarenhändlers aus Wakefield (Yorkshire). Mit vierzehn Jahren trat er dem University College in Oxford bei. Ab 1694 war er Dozent am Lincoln College in Oxford. 1704 wurde er Kaplan unter Erzbischof Thomas Tenison. Gut zehn Jahre später 1715 wurde er Bischof von Oxford.

Er publizierte mehrere theologische Werke, unter anderem 1707 die „Abhandlung über die Regierung der Kirche“ (Discourse on Church Government), und er nahm eine prominente Rolle in der Auseinandersetzung mit Benjamin Hoadly, Bischof von Bangor, ein. Von 1708 bis 1737 war er Königlicher Theologieprofessor an der Universität Oxford (Regius Professor of Divinity at Oxford) und hatte in dieser Funktion 1737 eine Unterredung mit Nikolaus Ludwig von Zinzendorf[1]. Potter war ein Anhänger der Whigs. Er wurde am 9. Februar 1737[2] zum Erzbischofs von Canterbury ernannt. [3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.diegeschichteberlins.de/geschichteberlins/persoenlichkeiten/persoenlichkeiteag/413-friedrich-wilhelm-i-graf-zinzendorf.html
  2. Joachim Bahlcke, Werner Korthaase:Daniel Ernst Jablonski: Religion, Wissenschaft und Politik um 1700, Otto Harrassowitz Verlag, 2008, ISBN 3447057939, Seite 328
  3. Friedhelm Ackva, Johannes van den Berg, Klaus Deppermann: Der Pietismus im achtzehnten Jahrhundert, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, 1995, ISBN 3525553471, Seite 40/42