John R. Riordan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

John Richard Riordan OC (* 2. September 1943 in St. Stephen, New Brunswick)[1] ist ein kanadischer Biochemiker, der über Mukoviszidose (Zystische Fibrose) forscht.

Riordan erwarb 1966 seinen Bachelor-Abschluss an der University of Toronto, an der er 1970 in Biochemie promoviert wurde. 1970 bis 1973 war er am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt am Main. Ab 1974 war er Professor an der Universität Toronto. Er ist Professor an der University of North Carolina at Chapel Hill und war Gastwissenschaftler an der Salhgrenska Akademie (deren Ehrendoktor er ist) und Universität Göteborg.

Riordan entdeckte mit Kollegen 1989 das Gen des Proteins CFTR (Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator), das bei zystischer Fibrose defekt ist.[2] Er erforschte in den folgenden Jahren auch dessen Funktion als Chloridkanal und seine Rolle bei der Regulation anderer Ionenkanäle.

1992 erhielt er den Gairdner Foundation International Award.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geburts- und Karrieredaten nach American Men and Women of Science, Thomson Gale 2004
  2. J. R. Riordan, J. M. Rommens, B. Kerem, N. Alon, R. Rozmahel, Z. Grzelczak, J. Zielenski, S. Lok, N. Plavsic, J. L. Chou, M. L. Drumm, M. C. Iannuzzi, F. S. Collins, and L. C. Tsui "Identification of the Cystic Fibrosis Gene: Cloning and characterization of complementary DNA." Science, Band 245, 1989, S. 1073-1080

Weblinks[Bearbeiten]