John Taylor (Rennfahrer)

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John Taylor
John Taylor 1966.jpg
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Nation: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Erster Start: Großer Preis von Großbritannien 1964
Letzter Start: Großer Preis von Deutschland 1966
Konstrukteure
1964 Bob Gerard Racing · 1966 David Bridges
Statistik
WM-Bilanz: WM-20. (1966)
Starts Siege Poles SR
5
WM-Punkte: 1
Podestplätze:
Führungsrunden: — über 0 km
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John Taylor (* 23. März 1933 in Leicester, East Midlands; † 8. September 1966 in Koblenz) war ein englischer Formel-1-Rennfahrer.

Taylor fuhr insgesamt fünf Formel-1-Rennen. Sein erstes Rennen bestritt er am 11. Juli 1964 beim Großen Preis von Großbritannien für das Team FR Gerard Cars mit einem Cooper. Bei den weiteren vier Rennen, alle in der Saison 1966, startete er für das David Bridges Team mit einem Brabham BT11; beim Großen Preis von Frankreich holte er einen WM-Punkt für David Bridges.

John Taylor startete im August 1966 beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring. Bereits in der ersten Runde kollidierte er im Streckenabschnitt „Flugplatz“ mit dem Matra des Belgiers Jacky Ickx. Taylors Fahrzeug hob ab, schlitterte eine Böschung hinab und fing Feuer. Ickx, der Taylor befreite, konnte das Rennen fortsetzen. Taylor wurde zunächst ins Krankenhaus nach Adenau gebracht und kurz darauf ins Krankenhaus Evangelisches Stift St. Martin in Koblenz verlegt. Vier Wochen nach dem Unfall, als er bereits zu genesen schien, starb Taylor an einer Brandwundeninfektion.

Taylor war verheiratet und hatte einen Sohn.

Siehe auch[Bearbeiten]