Joma (Unternehmen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Joma ist ein spanischer Hersteller von Sportartikeln mit Hauptsitz in Portillo (Toledo).

Geschichte[Bearbeiten]

Trikot von Racing Santander

Die Firma wurde 1965 von Fructuoso López gegründet, der die Produktion mit zunächst nur acht Mitarbeitern aufnahm. 1980, als sich die Firma das erste Mal auf der Fachmesse Ispo in München präsentierte, arbeiteten bereits über 70 Beschäftigte für das Werk. Ausdruck der ständigen, bis heute anhaltenden Expansion war im Jahr 1990 die Eröffnung einer Niederlassung im hessischen Niederaula. Weitere sechs Filialen finden sich heute in den USA, Panama, Mexiko, Brasilien, Italien und China. Nach der Eröffnung des neuem Headquarters im Jahr 2000 beschäftigte das Unternehmen über 800 Mitarbeiter.

Die Firma konzentrierte sich zunächst ganz auf die Produktion von Fußballschuhen. Im Laufe der Jahre wurde die Produktpalette aber kontinuierlich erweitert. Sie umfasst heute Sportartikel aller Art, Accessoires und Freizeitkleidung. Weltweit Marktführer ist Joma für Produkte, die im Hallenfußball (Spezialschuhe etc.) eingesetzt werden.

1988 nahm Joma mit Rafael Martín Vázquez einen Starspieler von Real Madrid unter Vertrag, ein Jahr später folgte sein Vereinskollege Emilio Butragueño. 1992 gewann der spanische Mittelstreckenläufer Fermín Cacho die olympische Goldmedaille im 1500-Meter-Lauf in Joma-Schuhen.

Joma ist Ausrüster einer wachsenden Zahl von Sportvereinen und nationalen Verbänden in Europa, Lateinamerika, Asien und Afrika in den Disziplinen Fußball, Futsal, Volleyball, Basketball und Leichtathletik. 2015 ist die Firma Sponsor der Fußballnationalmannschaften von Bulgarien, Honduras, Kuba, Trinidad und Tobago, Kenia, Usbekistan sowie Nicaragua. Außerdem hat das Unternehmen Sponsoringverträge mit Individualsportlern im Tennis und Padel-Tennis.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sponsor, Übersicht über die Sponsorbeziehungen von Joma auf der Unternehmenswebseite, abgerufen am 29. Mai 2015 (englisch)