Jon Bon Jovi

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Jon Bon Jovi (2009)
Jon Bon Jovi während eines Bon Jovi-Konzerts (2007)

Jon Bon Jovi (* 2. März 1962 als John Francis Bongiovi jr. in Perth Amboy, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Sänger, Gitarrist und Komponist der Rockgruppe Bon Jovi. Darüber hinaus ist er als Schauspieler tätig.

Leben[Bearbeiten]

Sein Vater ist John Bongiovi (geb. als Giovanni Bongiovì), ein aus Sciacca in Sizilien stammender Friseur. Seine Mutter, Carol Sharkey Bongiovi, war früher Playboy-Modell[1] und hatte einen Blumenladen. Die beiden lernten sich bei den Marines[1] kennen. Bis 2006 war die Mutter Leiterin des offiziellen Bon-Jovi-Fanclubs Backstage with Jon Bon Jovi (BWJBJ).

Jon hat zwei jüngere Brüder, Anthony Bongiovi (* 1964), der in Los Angeles lebt und unter anderem Musikvideos produziert, und Matthew Bongiovi (* 1974), der zeitweise Tourmanager der Gruppe Bon Jovi war und heute in New Jersey eine Bar betreibt.

Am 29. April 1989 hat Jon seine Highschool-Liebe Dorothea Rose Hurley (* 29. September 1962) während der New Jersey-Tour in der Graceland Wedding Chapel in Las Vegas geheiratet. Mit ihr hat er vier Kinder: Stephanie Rose (* 31. Mai 1993), Jesse James Louis (* 19. Februar 1995), Jacob Hurley (* 7. Mai 2002) und Romeo Jon (* 29. März 2004). Seiner Tochter hat er das Lied I Got the Girl, welches auf dem Album Crush zu finden ist, gewidmet.

Der Rockstar engagierte sich im Wahlkampf zu den US-Präsidentschaftswahlen 2004 für den demokratischen Herausforderer John Kerry. Außerdem unterstützte er beim US-Wahlkampf 2008 den demokratischen Bewerber Barack Obama.[2] Bei den US-Präsidentschaftswahlen 2000 hatte er, zusammen mit Richie Sambora, bereits Al Gore unterstützt.

Er war Eigentümer des Arena-Football-Teams der Philadelphia Soul.

Seine größten musikalischen Einflüsse sind Southside Johnny & the Asbury Jukes, Bruce Springsteen, Bob Dylan, Thin Lizzy, Alice Cooper und Aerosmith.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Juli 1991 wurde Jon Bon Jovi für seinen Song Blaze of Glory aus dem Film Young Guns II mit dem Golden Globe Award ausgezeichnet. Außerdem wurde das Stück für den Oscar und den Grammy Award nominiert.1998 erhielt er einen Echo als bester Solo-Künstler.

Diskografie[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bon Jovi/Diskografie

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[4] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1990 Blaze of Glory 4
(33 Wo.)
1
(22 Wo.)
4
(31 Wo.)
2
(23 Wo.)
3
(41 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Juli 1990
1997 Destination Anywhere 1
(47 Wo.)
1
(26 Wo.)
1
(17 Wo.)
2
(18 Wo.)
31
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Juni 1997

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[4] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1990 Blaze of Glory
Blaze of Glory
16
(19 Wo.)
2
(18 Wo.)
5
(23 Wo.)
13
(8 Wo.)
1
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1990
Miracle
Blaze of Glory
47
(14 Wo.)
20
(7 Wo.)
29
(5 Wo.)
12
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1990
1994 Please Come Home for Christmas
A Very Special Christmas 2
7
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1994
1997 Midnight in Chelsea
Destination Anywhere
9
(9 Wo.)
8
(10 Wo.)
5
(16 Wo.)
4
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Juni 1997
Queen of New Orleans
Destination Anywhere
60
(5 Wo.)
50
(1 Wo.)
10
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. August 1997
Janie, Don't Take Your Love to Town
Destination Anywhere
38
(9 Wo.)
40
(1 Wo.)
13
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. November 1997
1998 Ugly
Destination Anywhere
75
(9 Wo.)
39
(1 Wo.)
41
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. April 1998

Weitere Veröffentlichungen:

  • 1991: Never Say Die

Als Gastmusiker[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
2010 Everybody Hurts 16
(7 Wo.)
23
(7 Wo.)
16
(2 Wo.)
1
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Februar 2010
(mit Helping Haiti)

Filmografie[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

Fernsehserien[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jon Bon Jovi: Bon Jovi. When we were beautiful. Das offizielle Buch. Hannibal Verlag, Innsbruck 2010, ISBN 978-3-85445-323-9

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jon Bon Jovi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Interview bei Larry King, 16. August 2006
  2. Bon Jovi sammelt Spenden für Obama
  3. Steckbrief auf bonjovi.com, Zugriff am 22. Mai 2010
  4. a b Chartquellen: DE AT CH UK US