Jonathan Sisson

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Jonathan Sisson (* 1690; † 1760 oder 1749) war ein englischer Optiker sowie Konstrukteur und Hersteller von astronomischen und geodätischen Messinstrumenten. Er baute 1725 als erster einen Theodolit, der statt eines Visiers auf der Alhidade ein Messfernrohr hatte; er verbesserte die Kreisteilung von Mauerquadranten und machte sich auch um die Weiterentwicklung tragbarer Quadranten verdient, u.a. des Davis-Quadranten.

Ein Elton-Quadrant, signiert J.Sisson fecit. Die Weiterentwicklung des Davis-Quadranten erhielt einen Indexarm mit Libelle als künstlichem Horizont (Philosoph.Transactions, Royal Society 1731).

Seine Erzeugnisse waren europaweit durch ihre hohe Präzision bekannt; einen seiner Großaufträge erhielt er für die 1727 gegründete Universitätssternwarte La Specola in Bologna. Mit (John?) Graham baute er für Greenwich den großen 8-Fuß-Mauerquadranten und für Le Monnier jenen der Pariser Sternwarte.

Sein Sohn, der junge Sisson Jeremiah Sisson (1736–1788) übernahm nach dem Vater die Londoner Firma. Der von ihm erfundene Navigationskreisel (rotierende Spiegel) diente auf Schiffen als Künstlicher Horizont.

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Belege[Bearbeiten]