José Eugênio Corrêa

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José Eugênio Corrêa (* 30. Mai 1914 in Lima Duarte, Minas Gerais, Brasilien; † 28. Januar 2010 in Juiz de Fora, Minas Gerais, Brasilien) war ein römisch-katholischer Bischof von Caratinga im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais.

Leben[Bearbeiten]

José Eugênio Corrêa studierte von 1936 bis 1937 Philosophie am Priesterseminar von Mariana, Minas Gerais. Von 1937 bis 1941 studierte er katholische Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana und empfing am 26. Oktober 1941 in Rom die Priesterweihe für das Erzbistum Juiz de Fora. Anschließend war er von 1942 bis 1945 Pfarrer der Kathedrale von Juiz de Fora, zudem von 1943 bis 1945 Assistent der Katholischen Aktion. 1946 bis 1947 war er Rektor des Kleinen Priesterseminars von Juiz de Fora, anschließend Pfarrer von Rio Preto.

1957 wurde er von Papst Pius XII. zum Bischof von Caratinga ernannt. Die Bischofsweihe am 10. November 1957 spendete ihm Justino José de Sant'Ana, Bischof von Juiz de Fora; Mitkonsekratoren waren Othon Motta, Weihbischof in São Sebastião do Rio de Janeiro, und Rodolfo das Mercés de Oliveira Pena, Bischof von Valença, Rio de Janeiro. Sein Wahlspruch ist „Omnibus Omnnia“.

Er war Konzilsvater der ersten Sitzungsperiode von Oktober bis Dezember 1962 des Zweiten Vatikanischen Konzils. Von 1964 bis 1978 war er Vorsitzender des Kuratoriums der Fakultät für Philosophie in Caratinga. 1971 bis 1972 absolvierte er ein Aufbaustudium der Philosophie an der Academia Santo Tomá und der Fakultät Don Bosco in São João del Rei.

1978 wurde seinem altersbedingten Rücktrittsgesuch durch Johannes Paul II. stattgegeben.

Weblinks[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
João Batista Cavati Bischof von Caratinga
1957–1978
Hélio Gonçalves Heleno