José Gómez Ortega

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Joselito (1919)

José Gómez Ortega (genannt Joselito) (* 8. Mai 1895 in Gelves bei Sevilla; † 16. Mai 1920 in Talavera de la Reina) war ein spanischer Stierkämpfer. Er zählt zu den bedeutendsten Toreros des beginnenden 20. Jahrhunderts und prägte zusammen mit seinem großen Rivalen, Juan Belmonte, das Goldene Zeitalter des Stierkampfes in Spanien.

Ortega war der Sohn des Matadors Fernando Gómez und der Tänzerin Gabriela Ortega Gómez. Schon in jungen Jahren war er begeistert von dem Beruf, den auch sein großer Bruder Rafael ausübte. Er begleitete seinen Bruder gelegentlich zu dessen Stierkämpfen und entschied sich schon früh, Stierkämpfer zu werden.

Am 13. Juni 1908 bestritt Ortega im Alter von 12 Jahren seinen ersten Stierkampf in Jerez de la Frontera. Er erwies sich als talentiert. Er trat bald in den verschiedenen Arenen seiner Heimat auf und erhielt den Beinahmen Joselito. Am 28. September 1912 wurde er in einem traditionellen Zeremoniell, der Alternativa, zum Matador ernannt. Der damals 17jährige war damit der jüngste Matador aller Zeiten. Die feierliche Anerkennung der Ernennung wurde am 1. Oktober 1912 im Rahmen einer Corrida in Madrid vollzogen.

Ortega verbesserte mit der Zeit seine Technik und sein Auftreten. Nur die besten Mitkämpfer nahm er in seine Cuadrillas auf. Er stand an der Spitze der spanischen Matadoren und trat regelmäßig auch in Mexiko auf.

Bei einer Corrida in Talavera de la Reina am 16. Mai 1920 traf ihn der Stier Bailador so unglücklich mit dem Horn, dass er eine tiefe Stichverletzung davontrug, an deren Folgen er kurz darauf starb. Für diese Corrida war Joselito zunächst gar nicht als teilnehmender Matador gemeldet gewesen und war erst kurzfristig auf seinen persönlichen Wunsch hin in das Programm aufgenommen worden.

Rezeption[Bearbeiten]

Ernest Hemingway lässt die Protagonisten seines Buches Tod am Nachmittag sagen, "Joselito" sei der beste Stierkämpfer aller Zeiten gewesen.