José Gottardi Cristelli

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José Gottardi Cristelli SDB (* 21. September 1923 in Faida di Pené, Trient; † 7. März 2005 in Montevideo, Uruguay) war ein italienischer Ordenspriester, Missionar und römisch-katholischer Erzbischof.

Leben[Bearbeiten]

Seine Familie wanderte nach Uruguay aus, als er sechs Jahre alt war. Dort trat er später als Missionar in die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos ein. Am 15. Oktober 1950 wurde er in Rosario zum Priester geweiht.

Innerhalb der Ordensgemeinschaft war er Provinzial in Bolivien, Uruguay, Argentinien, Brasilien und Paraguay.

Papst Paul VI. ernannte ihn am 1. März 1972 zum Weihbischof im Bistum Mercedes, verbunden mit dem Titularbistum von Bellicastrum. Die Bischofsweihe erfolgte am 30. April desselben Jahres. Am 22. Mai 1975 wurde er als Weihbischof nach Montevideo transferiert. Dort wurde er durch Papst Johannes Paul II. am 5. Juni 1985 auch zum fünften Erzbischof ernannt.

Gottardi war Vorsitzender der Bischofskonferenz von Uruguay. Während der Jahre der Diktatur (1973–1985) setzte er sich für die Rückkehr zur Demokratie ein.[1]

Am 4. Dezember 1998 nahm der Papst seinen Rücktritt an, sein salesianischer Mitbruder Nicolás Cotugno Fanizzi folgte ihm nach. Er starb an Krebs.

Weblinks[Bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Falleció Mons. José Gottardi (spanisch)