José María Sánchez Verdú

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

José María Sánchez Verdú (* 7. März 1968 in Algeciras, Spanien) ist ein spanischer Dirigent und Komponist zeitgenössischer Musik.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Sánchez Verdú wurde 1968 in Algeciras (Spanien) geboren. Er studierte von 1986 bis 1994 Dirigat, Musikologie und Komposition am Real Conservatorio Superior de Música in Madrid. Es folgten Studienabschnitte bei Franco Donatoni in Siena (1992) und bei Hans Zender in Frankfurt am Main (1996 bis 1999). 1997 führte ihn ein Stipendium der spanischen Akademie für Schönen Künste nach Rom. An der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf lehrt Sánchez-Verdú seit 2001 Komposition. 2005 erhielt er die Einladung als Composer in Residence des Carinthischen Sommer Festival (Österreich). 2007 war er Composer in Residence des V Festival Internacional de Musica Contemporanea de Lima (Peru). 2007 und 2008 Stipendien des Experimental Studio für Akustische Kunst (SWR, Freiburg). Seit 2008 Professur für Komposition am Conservatorio Superior de Música de Aragón, Zaragossa, Spanien. Wohnt in Berlin und Madrid.

Ehrungen[Bearbeiten]

José María Sánchez Verdú erhielt für seine Arbeit bedeutende Kompositionspreise, wie den Kompositionspreis der Colegio de España in Paris (1998), den Irino Komposition Prize (Tokio), (1999), den 1. Kompositionspreis der Jungen Deutschen Philharmonie (1999), den Förderpreis des Siemens Musikpreises (München, 2000), den Kompositionspreis der Bergischen Biennale (Wuppertal, 2002), den Nationalpreis für Komposition des spanischen Kulturministeriums (2003), „Ehre Dirigent“ des Orquesta Manuel de Falla in Cádiz, Spanien (2007), Antara Preis des Festival de Música Contemporanea de Lima, Peru (2007), etc.

Werk[Bearbeiten]

Die zeitgenössischen Kompositionen von Sánchez Verdú sind häufig Auftragsarbeiten, u.a. für das Teatro Real Madrid, la Biennale di Venezia, die Münchener Biennale, Staatsoper Unter den Linden (Berlin), Konzerthaus Berlin, Schleswig-Holstein Musik Festival, die EXPO 2000, WDR-Sinfonieorchester Köln, etc.

Weblinks[Bearbeiten]