José Pedro Cea

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
José Pedro Cea
Spielerinformationen
Voller Name José Pedro Cea
Geburtstag 1. September 1900
Geburtsort Redondela, Pontevedra // Arroyo Seco, Montevideo
Sterbedatum 18. September 1970
Sterbeort MontevideoUruguay
Größe 172 cm
Position Angriff
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
um 1922/1923

1925–1930, 1934–1935
Centro Atlético Lito
Club Atlético Bella Vista
Nacional Montevideo
Nationalmannschaft
1923–1932 Uruguay 27 (13)
Stationen als Trainer
1941–1942 Uruguay
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Medaillenspiegel
Fußball
UruguayUruguay Uruguay
Olympische Sommerspiele
Gold Paris 1924 Fußball
Gold Amsterdam 1928 Fußball

José Pedro Cea (* 1. September 1900 in Redondela, Pontevedra, Spanien[1] oder Arroyo Seco, Montevideo, Uruguay[2]; † 18. September 1970 in Montevideo) war ein uruguayischer Fußballspieler, der die Position des Stürmers einnahm.

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Während seiner aktiven Laufbahn spielte der 1,72 Meter große Stürmer Cea, der "Vasco" (dt.: Baske) genannt wurde, für Centro Atlético Lito, Bella Vista und den Club Nacional de Football aus Montevideo. Als es in den Jahren 1922/1923 zum Schisma - der Spaltung der Organisationsstruktur des uruguayischem Fußballs - kam, stand Cea in Reihen Litos an der Seite Héctor Castros, eines weiteren erfolgreichen Fußballspielers, der aus diesem Verein hervorging. Der Verein teilte sich auf die beiden nunmehr existierenden Verbände auf und trat mit je einem Team in der neugegründeten Federación Uruguaya de Football (FUF) sowie in dem bisherigen Verband Asociación Uruguaya de Fútbol (AUF) an. Cea spielte bei derjenigen Mannschaft, die im ursprünglichen Wettbewerb der AUF verblieb. Mitspieler Castro spielte fortan in der FUF-Liga.[3] In den Jahren 1925 bis 1930 und 1934 bis 1935 spielte Cea für die Bolsos.[2] Er nahm an der Europa-Tournee des Vereins im Jahre 1925 ebenso teil wie zwei Jahre später bei der Wettbewerbs-Rundreise in Zentral- und Nordamerika. 1934 wurde er mit Nacional Uruguayischer Meister.[4]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Cea gehörte auch der uruguayischen Fußballnationalmannschaft an. Insgesamt absolvierte er von seinem Debüt am 4. November 1923 bis zu seinem letzten Spiel für die Celeste am 4. Dezember 1932 27 Länderspiele, in denen er 13 Treffer erzielte.[5] Cea gewann mit dem Nationalteam jeweils die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1924 und 1928. Auch war er am Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 1930 beteiligt. Bei allen drei großen Turnieren verpasste er keine einzige Partie und ist damit der einzige uruguayische Spieler, dem dies gelang.[6]

Cea war der erste Spieler, der jeweils ein Tor in einem olympischen Finale und einem Finale einer Weltmeisterschaft erzielen konnte.

Trainertätigkeit[Bearbeiten]

In den Jahren 1941 bis 1942 wirkte er auch als Trainer der uruguayischen Nationalelf[2] und betreute sie bei der Südamerikameisterschaft 1941 und 1942. Bei dem letztgenannten Turnier gewann Uruguay den Titel.

Nach der Karriere[Bearbeiten]

Nachdem er seine Karriere als Fußballer beendet hatte, arbeitete er auch als Radio-Kommentator an der Seite von Dalton Rosas Riolfo in der Sendung Tierra de Campeones. Seine sterblichen Überreste fanden ihre letzte Ruhestätte im Vereinssitz von Nacional.[7]

Erfolge[Bearbeiten]

als Spieler[Bearbeiten]

als Trainer[Bearbeiten]

  • Südamerikameister 1942

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. José Pedro Cea in der Datenbank von Sports-Reference.com (englisch), abgerufen am 12. Januar 2013
  2. a b c Profil auf www.playerhistory.com, abgerufen am 12. Januar 2013
  3. PEDRO CEA, UN CRACK DE LA ERA ROMÁNTICA (spanisch) auf www.nacionaldigital.com, abgerufen am 9. Juni 2013
  4. Ídolos - Pedro Cea (spanisch) auf www.nacionaldigital.com, abgerufen am 9. Juni 2013
  5. Statistische Daten zu den Länderspieleinsätzen in der uruguayischen Nationalmannschaft auf www.rsssf.com, abgerufen am 12. Januar 2013
  6. Ídolos - Pedro Cea (spanisch) auf www.nacionaldigital.com, abgerufen am 9. Juni 2013
  7. Ídolos - Pedro Cea (spanisch) auf www.nacionaldigital.com, abgerufen am 9. Juni 2013