José Quintero Parra

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

José Humberto Kardinal Quintero Parra (* 22. September 1902 in Mucuchíes, Venezuela; † 8. Juli 1984 in Caracas) war Erzbischof von Caracas.

Leben[Bearbeiten]

José Humberto Quintero Parra promovierte an der Päpstlichen Universität Gregoriana in den Fächern Katholische Theologie und Kanonisches Recht. 1926 empfing er das Sakrament der Priesterweihe und wurde anschließend drei Jahre lang als Gemeindeseelsorger in der Erzdiözese Mérida eingesetzt. Von 1929 bis 1934 arbeitete er als persönlicher Sekretär des Erzbischofs von Mérida, in den Jahren 1929 bis 1953 war er am gleichen Ort Sekretär der Diözesankurie und Generalvikar.

1953 ernannte ihn Papst Pius XII. zum Titularerzbischof von Achrida und zum Koadjutorerzbischof von Mérida, 1960 beauftragte ihn Papst Johannes XXIII. mit der Leitung des Erzbistums Caracas und nahm ihn am 16. Januar 1961 als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santi Andrea e Gregorio al Monte Celio in das Kardinalskollegium auf. Er nahm in den Jahren 1962 bis 1965 an allen Sitzungsperioden des Zweiten Vatikanischen Konzils teil und leitete von 1958 bis 1961 die Bischofskonferenz seines Heimatlandes. Er nahm an den Konklaven 1963 und 1978 teil.

1980 nahm Papst Johannes Paul II. sein aus Altersgründen bedingtes Rücktrittsgesuch an. José Humberto Quintero Parra starb am 8. Juli 1984 in Caracas und wurde in der dortigen Kathedrale beigesetzt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Constantino Maradi Donato: El Cardenal Quintero, Caracas 1985

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
--- Erzbischof-Koadjutor von Mérida
1953–1960
---
Rafael Arias Erzbischof von Caracas
1960–1980
Antonio Velasco
Acacio Chacón Guerra Präsident der Bischofskonferenz von Venezuela
1958–1961
Críspulo Benítez Fontúrvel