Josef Benedikt Kuriger

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Josef Benedikt Kuriger (Vorname auch in der Schreibung Joseph, Nachname in den Schreibungen Curiger, Couriger, Courrigé, Curriger; * 1754; † 1815)[1] war ein Schweizer Modelleur und einer der Wegbereiter des biologischen Modellbooms in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Kuriger arbeitete am anatomischen Theater in Paris, was ihm die nötige Erfahrung gab, um von der Modellierung künstlerischer Objekte zur Gestaltung anatomischer Modelle überzugehen. [2] Unter anderem stellte Kuriger Wachsmodelle nach Vorlagen Antonio Scarpas, Albrecht von Hallers, Bernhard Siegfried Albinus' und von den Embryonentafeln der Icones embryonum humanorum Samuel Thomas von Soemmerrings her.[3]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Archives Suisses des Traditions Populaires, Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde, 1987, S. 200
  2. Nick Hopwood: Plastic Publishing in Embryology. In: Models. Third Dimension of Science. Stanford University Press, 2004, S. 171
  3. Nick Hopwood: Embryos in wax. Models from the Ziegler Studio. Whipple Museum of the History of Science, 2002, S. 11

Literatur[Bearbeiten]

  • Adrian Christoph Suter: Die anatomischen Reliefdarstellungen des Einsiedler Kleinkünstlers J. B. Kuriger. Unveröffentlichte Dissertation am Medizinhistorischen Institut der Universitat Bern, 1986.
  • Abbildung in: Ulrike Enke: Embryologie und Fehlbildungslehre in 18. und frühen 19. Jahrhundert. Präparate aus der Sammlung des Museum Anatomicum, in: Das Marburger Medizinhistorische Museum Museum Anatomicum, hg. von G. Aumüller und K. Grundmann, Marburg 2012 (Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur 98), S. 104.

Weblinks[Bearbeiten]