Josef Krainer junior

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Josef Krainer jun. (2011)

Josef Krainer junior (* 26. August 1930 in Graz, Steiermark) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP) und ehemaliger Landeshauptmann der Steiermark. Er wurde in eine politisch sehr aktive Familie geboren. Sein Vater Josef Krainer senior war von 1948 bis 1971 Landeshauptmann der Steiermark.

Josef Krainer war nach Volksschule, Gymnasium und einem Studium der Rechtswissenschaften (Dr. iur.) an der Universität Graz von 1956 bis 1962 Generalsekretär der Katholischen Aktion in der Steiermark. Zwischenzeitlich studierte er auch am Bologna Center der Johns Hopkins University in Italien. Er trat in den Steirischen Bauernbund, eine Teilorganisation der ÖVP, ein und wurde 1969 dessen Direktor. 1970 wurde er Abgeordneter zum Nationalrat, zwei Jahre später wurde Krainer zum Landesparteiobmann (Parteivorsitzender) gewählt. Zwischen 1971 und 1980 bekleidete er das Amt eines Landesrats (unter anderem für Land- und Forstwirtschaft).

Bei der steirischen Landtagswahl 1981 setzte er sich gegen den sozialdemokratischen Kandidaten durch. Krainer war bis 1996 Landeshauptmann der Steiermark. Er galt als Verfechter eines eigenständigen Kurses seines Landes und seiner Partei gegenüber der Bundespolitik. 1996 trat er, nachdem die ÖVP nur knapp den ersten Platz halten konnte und 8 % verloren hatte, zurück und Waltraud Klasnic wurde seine Nachfolgerin.

Er ist Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung A.V. Austria Innsbruck.

Auszeichnungen (Auszug)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ernst Trost: Josef Krainer II. Der letzte Landesfürst. Wien, Ibera & Molden Verlag, 1996. ISBN 3-900436-34-7
  • Hans Werner Scheidl: Die Monarchen der Zweiten Republik. Landeshauptleute im Porträt. Wien, Ueberreuter Verlag, 2002 ISBN 3-8000-3847-1

Weblinks[Bearbeiten]