Joseph-Emmanuel de La Trémoille

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Joseph-Emmanuel de La Trémoille

Joseph-Emmanuel de La Trémoille (* 7. Juli 1659 in Thourars, Frankreich; † 10. Januar 1720 in Rom) war ein Kardinal der katholischen Kirche.

Nachdem er an der Universität von Paris studiert und einen Doktor in Zivil- und Kirchenrecht erworben hatte, war er ab 1693 als Auditor an der Rota Romana tätig. Seit 1695 Kommendatarabt von Ligny, erhielt er 1702 zudem die Abtei von Sorez. Auch Generalvikar des Bistums Laon, war er von 1702 bis 1706 Botschafter des Königs von Frankreich am Hof von Neapel. Anschließend, also 1706, wurde er Minister des Königs von Frankreich am Apostolischen Stuhl.

Am 17. Mai 1706 zum Kardinalpriester kreiert, erhielt er am 25. Juni 1706 die Titelkirche SS. Trinità al Monte Pincio zugewiesen. In Frankreich erhielt er zudem 1706 die Abtei Bellecombe, 1707 die Abtei Grand Selve und 1710 die Abtei St-Étienne de Caen. Das Kardinalskollegium wählte ihn für die Zeit vom 14. Januar 1714 bis zum 31. Januar 1715 zum Camerlengo.

Am 8. Juni 1716 zum Bischof von Bayeux ernannt, wechselte er am 11. Mai 1718 auf das Erzbistum Cambrai. Stets in Rom lebend, weihte ihn Papst Clemens XI. am 30. Mai 1719 in der Kirche S. Maria degli Angeli in Rom zum Bischof.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Jean d’Estrées Erzbischof von Cambrai
1718–1720
Guillaume Dubois
François II. de Nesmond Bischof von Bayeux
1716–1718
François Armand von Lothringen-Armagnac