Joseph Emil Hachez

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Joseph Emil (Emile) Hachez (* 26. November 1862 in Bremen; † 24. Dezember 1933 ebenda) war Mitbegründer und Teilhaber der Schokoladenfabrik Hachez.

Joseph Emil Hachez (bisweilen auch Joseph Emile genannt) stammte aus der Bremer Kaufmannsfamilie Hachez, die auf den 1785 aus Brügge nach Bremen übersiedelten Kaufmann Joseph Johann Hachez – dem Urgroßvater von Joseph Emil – zurückgeht. Als junger Mann verbrachte Joseph Emil mehrere Jahre in Antwerpen, wo er das Handwerk des Chocolatier erlernte, bevor er 1889 nach Bremen zurückkehrte und hier am 1. Juli 1890 zusammen mit Gustav Linde die Bremer Chocolade-Fabrik Hachez & Co. gründete. Bei der Finanzierung des Unternehmens soll sein Großonkel, Joseph Johannes Arnold Hachez, ein wohlhabender Kaufmann und Teilhaber des Handelshauses D. H. Wätjen & Co. mitgewirkt haben.

Das Unternehmen produzierte und verkaufte in der Hutfilterstraße, unmittelbar in der Bremer Altstadt, Schokolade, Kakao, Bonbons und Zuckerwaren. Da sich die Erzeugnisse von Hachez & Co. bald großer Beliebtheit erfreuten, erfolgte 1895 der Umzug in eine neue und deutlich größere Fabrik in der Westerstraße in der Bremer Neustadt, wo sich das Unternehmen auch noch heute befindet.

1897 heiratete Hachez und wohnte mit seiner Ehefrau Elisabeth Amalia Editha Catharina Russell zunächst an der Contrescarpe, bevor sie ein Haus neben dem neuen Werk bezogen. Ab 1911 wohnten sie dann im sogenannten „Russel-Haus“ in der Uhlandstraße. Neben seiner Tätigkeit als Unternehmensleiter und Chocolatier war Joseph Emil Mitglied im Vorstand des Trägervereins des Krankenhauses St. Joseph-Stift, wo er die Nachfolge seines Vaters antrat. Hachez trat 1920 aus dem Unternehmen aus und verstarb 1933. Sein Grab befindet sich auf dem Riensberger Friedhof.

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