Joseph Kruskal

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Joseph Bernard Kruskal (* 29. Januar 1928 in New York City; † 19. September 2010 in Princeton (New Jersey)) war ein US-amerikanischer Mathematiker und Statistiker.[1]

Er hat an der Universität von Chicago und der Princeton Universität studiert, wo er 1954 mit der Dissertation Theory of Well-Quasi-Ordering unter Roger Lyndon und Paul Erdős promoviert wurde.[2]

Nachdem er an der Princeton University und der University of Wisconsin unterrichtet hatte, wurde er 1958 zum Assistenzprofessor an der University of Michigan ernannt. Im darauf folgenden Jahr wechselte er zu den Bell Telephone Laboratories. Er war weiterhin Gastprofessor in Yale, Columbia und Rutgers.[3]

Von ihm stammt der Kruskal-Algorithmus zur Berechnung minimaler aufspannender Bäume in der Graphentheorie.

1960 bewies er einen nach ihm benannten Satz über die Ordnungseigenschaften einer unendlichen Folge endlicher Bäume. In den 1980er Jahren zeigte Harvey Friedman, dass eine Variante des Satzes in der Peano-Arithmetik unentscheidbar ist.

Seine Brüder Martin Kruskal und William Kruskal waren ebenfalls Mathematiker.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Recent alumni deaths paw.princeton.edu, abgerufen am 17. Februar 2011
  2. Joseph Bernard Kruskal im Mathematics Genealogy Project (englisch)
  3. Thomas Koshy: Discrete mathematics with applications. Elsevier 2004, ISBN 0-12-421180-1. (Kapitel 9: Trees, S. 616)