Joseph Massino

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Joseph Charles Massino (* 10. Januar 1943 in New York) war ein Mobster und Anführer der Bonanno-Familie der La Cosa Nostra in New York City. Bekannt wurde er dadurch, dass er der erste Boss einer Familie war, der mit den Strafverfolgungsbehörden der amerikanischen Regierung kooperierte. Seit 2013 ist er auf freiem Fuß.

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Joseph Massino wurde 1943 in New York City geboren.[1] Er war einer von drei Söhnen der Italoamerikaner Anthony und Adeline Massino.[2] Er wuchs in Maspeth, Queens auf.[2] Massino wurde schon in seiner Kindheit kriminell und floh als Vierzehnjähriger zwischenzeitlich nach Florida.[3] 1956 lernte er seine spätere Frau Josephine Vitale kennen[2]. 1960 heirateten beide[4]. Das Paar hatte drei Töchter[5]. Sein Schwager Salvatore Vitale wurde sein Freund und engster Vertrauter[6]. Während Massino in seiner Jugend athletisch war, wurde er später stark übergewichtig und litt unter Diabetes mellitus und zu hohem Blutdruck.[7]

Seinen ersten Mord beging Massino in den 1960er Jahren an dem Bonanno-Associate namens Tommy Zummo.[8] Ein Neffe Philip Rastellis half Massino Protégé seines Onkels zu werden.[9]

Bonanno-Familie[Bearbeiten]

Aufstieg[Bearbeiten]

In den späten 1960er Jahren war Massino Bonanno-Associate[10]. Zusammen mit seinem Schwager Salvatore Vitale und Duane Leisenheimer raubte er regelmäßig Lastwagen aus und betrieb illegales Glücksspiel[9][11]. Er freundete sich während dieser Zeit mit John Gotti an.[12] Sein Mentor Phillip Rastelli sollte 1973 nach dem Tode Natale Evolas Boss werden, musste jedoch selbst ins Gefängnis[13].

1975 nahmen Massino und Vitale an der Ermordung Vito Borellis teil. Massino behauptete später, dass die Initiative im Wesentlichen auf John Gotti zurückzuführen war, der einem Befehl Paul Castellanos folgte[14]. Der Auftragsmord an Borelli war für Massino wichtig, da er hier seine Loyalität zeigte und im Namen der Familie mordete – ein erster wichtiger Schritt, um Vollmitglied zu werden[15]. Massino und Vitale gestanden später ihren Kompagnon Joseph Pastore 1976 wegen nicht zurückgezahlter Schulden ermordet zu haben[16][8][17].

Im März 1975 wurde Massino wegen Hehlerei angeklagt, aber die Anklage musste wegen Verstoßes gegen die Strafprozeßordnung fallengelassen werden[18][19].

Am 14. Juni 1977 wurde Massino als Vollmitglied in die Bonanno-Familie zusammen mit Anthony Spero, Joseph Chilli, Jr. und weiteren aufgenommen. Carmine Galante, acting boss der Bonannos, leitete die Zeremonie[8] Er arbeitete als Soldato in James Galante Crew und später in Philip „Phil Lucky“ Giaccones Crew.[20]. Massino hielt immer loyal zu Rastelli. Massino fürchtete seine Ermordung durch Galante und brachte sein Anliegen im Sinne Rastellis vor die Commission, den obersten Exekutivrat der Mafia. Diese gab grünes Licht was die Beseitigung Galantes anging und am 12. Juli 1979 wurde Galante ermordet. Rastelli, der nun unumstrittener Boss war, belohnte Massinos Loyalität mit der Beförderung zum Caporegime[21].

Anfang der 1980er leitete Massino seine Crew vom J&S Cake-Social club aus – ein Club, der zur Tarnfirma J&J Catering gehörte.[4][22] 1988 wurde das Gebäude im Rahmen einer Razzia durchsucht und die dortigen Aktivitäten stillgelegt[23].

Three capos murder und Ermordung Napolitanos[Bearbeiten]

Nach der Ermordung Galantes stand Massino vor zwei Herausforderungen: Er stritt sich einerseits mit Dominic Napolitano um die Macht. Andererseits war die Familie zwei Fraktionen gespalten: Die Fraktion der „Amerikaner“, die treu zum Boss Rastelli hielt und die der „Zips“ (sizilianische Einwanderer), die dem Boss kritisch gegenüberstanden. Napolitano und Joseph Massino standen loyal zu Rastelli. 1981 hatte Massino von Informanten gehört, dass sich die Capos Alphonse Indelicato, Dominic „Big Trin“ Trincera und Philip „Phil Lucky“ Giaccone automatische Waffen besorgt hatten. Diese erregte den Verdacht, sie wollten die Rastelli-Anhänger beseitigen und die Macht an sich reißen. Massino wandte sich an den Boss der Colombo-Familie Carmine „Junior“ Persico und den Boss der Gambino-Familie Paul Castellano, um diese um Rat zu fragen. Diese forderten ihn auf, unverzüglich zu handeln. Massino und Dominic Napolitano wandten sich an die „Commission“, die oberste Instanz der US-amerikanischen Mafia, um eine Genehmigung zur Ermordung der Verschwörer einzuholen. Dies war unbedingt erforderlich, wenn man Vollmitglieder der Mafia ermorden wollte. Die „Commission“ segnete das Vorhaben ab.

Massino und Napolitano luden die drei Verschwörer zu einem Treffen ein, um die Zukunft der Familie zu besprechen. Als diese am 5. Mai 1981 zusammen mit Frank Lino erschienen, sprangen Sal Vitale, Vito Rizzuto und Napolitano mit Pistolen und Schrotflinten aus einem Schrank hervor und eröffneten das Feuer. Der Mordanschlag wurde in der Presse als „Three Capos Murder“ bezeichnet.

Die Bonanno-Familie war zu dieser Zeit aber durch eine weitere heftige Krise erschüttert: FBI-Agent Joseph Pistone hatte in Napolitanos Crew gedient und überführte etliche Mitglieder der Bande[24]. Für diese Krise wurde Napolitano verantwortlich gemacht und er musste mit seinem Leben bezahlen[25].

Auf der Flucht und Mord an Bonventre[Bearbeiten]

Die von Pistone gelieferten Informationen führten zur Verhaftung zahlreicher Bonanno-Mobsters[26]. Im März 1982 warnte ein FBI-Agent Massino, dass auch er von einer Anklage bedroht sei und dieser tauchte ab.[3][27][28] 1984 wurde Rastelli entlassen[29]. Er und Massino ordneten die Ermordung des Bonanno-Soldaten Cesare Bonventre an[30]. Obwohl er noch auf der Flucht war, wurde Massino zu dieser Zeit bereits als eigentlicher Boss der Familie wahrgenommen[30][31]. Vitale zufolge hatte Massino Bonventre ermorden lassen, weil der ihm bei der Flucht nicht genug Unterstützung gegeben hatte[32].

1986 Verurteilung und 1987 Schulderlass[Bearbeiten]

Über den Gotti-Associate Angelo Ruggiero traf sich Massino mit dem Strafverteidiger John Pollok 1984, um einen Deal mit der Staatsanwaltschaft auszuhandeln. 1984 stellte er sich den Behörden und wurde auf Kaution laufengelassen [33]. 1985 wurde Massino wegen labor racketeering, der Unterwanderung der Gewerkschaft Teamsters Local 814, und der Verschwörung zum Mord an Pastore angeklagt[34][35].

Das Verfahren wegen labor racketeering begann im April 1986,[34]. Neben Massino waren Rastelli und der ehemalige Underboss Nicholas Marangello angeklagt.[36] 1987 wurde Massino zu zehn Jahren Haft verurteilt[37].

Im April 1987 folgte eine Anklage gegen Massino und Vitale wegen bewaffneter Raubüberfälle und dreifachem Mordes[38]. Die Anklage scheiterte jedoch[16][39].

Während Massino Haft in der Federal Correctional Institution, Talladega diente Vitale als Bote, was ihn zu einer Art co-acting boss neben consigliere Anthony Spero machte.[40]. Im Auftrage Massinos organisierte Vitale den Mord an Gabriel Infanti.[40].

Bonanno-Boss[Bearbeiten]

Reorganisation der Familie[Bearbeiten]

Nach Rastellis Tod 1991 wurde Massino einstimmig zum Boss ernannt[40]. 1992 wurde Massino entlassen und machte Vitale zum Underboss. Massino war 48 Jahre alt und wollte eine lange Regierungszeit anstreben. Er wollte nicht die gleichen Fehler wie andere Bosse begehen. Er befahl seinen Untergebenen niemals seinen Namen laut auszusprechen. Sie sollten stattdessen ihr Ohr berühren, was zu dem Spitznamen „the Ear“ führte[41] Massino schloss die social clubs der Bonanno-Familie, weil er Angst vor FBI-Wanzen hatte.[42] Familientreffen fanden gelegentlich im Ausland statt[43]. Massino, der aus dem Fall Pistone gelernt hatte, verlangte einen Zeitspanne von acht Jahren, bis jemand in die Familie aufgenommen werden durfte[41]. Er verlangte, dass die Mitglieder ihre Söhne in die Verbrechensfamilie aufnehmen sollten, um so die Wahrscheinlichkeit des Verrats zu minimieren.[41].

Er organisierte auch das Befehlssystem innerhalb der Organisation um.[42][44]. Seine Befehle sollten nicht mehr direkt durch die Capos an die Soldati weitergegeben werden[44]. Massino vermied das große Scheinwerferlicht, wie etwa John Gotti[1]. Pistone und auch der Schriftsteller Jerry Capeci bezeichneten Massino später als den letzten großen Gangster der alten Schule[1].

Unterdessen machte sich Vitale familienintern unbeliebt. Er solle zu gierig geworden und seine Befehlsgewalt unzulässigerweise überzogen haben[45]. Massino ließ 1999 Gerlando Sciascia ermorden, der Capo Anthony Graziano des Kokainkonsums verdächtigt hatte[46][47].

Massino wollte ebenfalls den Namen Bonanno-Familie in Massino-Familie ändern. Einer der Gründe war, dass er empört darüber war, dass Joseph Bonanno eine Enthüllungsautobiographie, A Man of Honor, veröffentlicht hatte. Massino sah das als Verstoß gegen die Omertà an.[48][49]. Massino erzählte Vitale, dass Joe Bonanno die Familie respektlos behandelt hätte.[41] Nach Massinos Verhaftung 2003 wurde der Name Massino-Familie nicht mehr benutzt. Der Name war innerhalb der Mafia sowieso nicht üblich gewesen[48][50].

Beziehungen zu anderen Familien[Bearbeiten]

Nach der Machtübernahme Massinos war die Beziehung zu John Gotti immer schlechter geworden[51] Massino sagte später, dass er den Verdacht hatte, Gotti wollte ihn gemeinsam mit Vitale ermorden lassen.[52] Gotti wurde nach 1992 bedeutungslos, da er zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt worden war.[53]. Massino ärgerte sich auch über Gottis Medienrummel und Eitelkeit und die nicht genehmigte Ermordung seines Bosses Paul Castellanos Ende 1985.[54].

Die Bonanno-Familie hatte in den 1980er Jahren einen erheblichen Niedergang erfahren. Infolge von Pistones Unterwanderung waren zahlreiche Mobster festgenommen worden und die Commission hatte die Familie sogar ausgeschlossen[55]. Dies sollte aber langfristig zu ihrem Vorteil sein. Die Bonannos waren durch den Mafia Commission Trial nicht berührt worden. In den späten 1990er Jahren war die Situation wieder erheblich verbessert. Massino war der einzige Mafiaboss, der nicht im Gefängnis saß. Die Bonanno-Familie war zur mächtigsten der Fünf Familien und damit zur mächtigsten Verbrecherbande des Landes geworden[56][57] Massino vermied Treffen mit anderen Bossen und regte seine Crews zum selbstständigen Arbeiten an[41][42]. Im Januar 2000 traf sich Massino dennoch mit den acting bosses der anderen vier Familien[58] Massino war der einflussreichste Boss geworden und setze restriktive Maßnahmen durch: Vollmitglieder mussten jetzt reiner italienischer, bzw. italo-amerikanischer Herkunft sein. Associates, die wegen Drogendelikten vorbestraft waren, konnten keine Vollmitglieder werden.[59].

Strafverfolgung[Bearbeiten]

Als Massino seine Position als Boss antrat galt ihm nicht mehr die volle Aufmerksamkeit des FBI. Dieses hatte seine Bonanno squad mit der Colombo squad zusammengelegt[60]. Durch den dritten internen Familienkrieg bei den Colombos (1991–1993) war diese squad genug beschäftigt[61] Erst 1996 wurde wieder eine Bonanno squad gegründet.[62].

Der Chef der Bonanno squad Jack Stubing war über Massinos Vorsichtsmaßnahmen informiert. Er zielte auf Massinos Organisation ab und stellte Experten für Wirtschaftskriminalität ein[63]. 1995 wurde der Consigliere Anthony Spero zu zwei Jahren verurteilt[64]. 2002 wurde er wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt[65]. Vitale wurde im Juni 2002 ebenfalls wegen Kreditwucher verurteilt[66]. Er wurde zunächst unter Hausarrest gestellt.

Bis 2002 waren die Bonannos die einzigen, in der modernen Geschichte der Mafia, die niemals einen Kronzeugen gehabt hatten.[67] 2002 sagte Frank Coppa gegen die Familie aus[68] Kurz danach folgte ihm der acting underboss Richard Cantarella, Teilnehmer bei der Ermordung Mirras[69]. Es folgte Joseph D'Amico.[70]. All diese Verräter stellten für Massino eine ernsthafte Bedrohung dar[71].

Verurteilung 2004[Bearbeiten]

Im Januar 2003 wurde Massino festgenommen und gemeinsam mit Vitale, Frank Lino und Capo Daniel Mongelli angeklagt. Die meisten Anklagepunkte betrafen Racketeering. Aber Massino hatte auch die Mordanklage wegen des Mordes an Napolitano (1981) gegen sich.[72][73] Massino wurde Kaution verweigert[74] und Vincent Basciano wurde acting boss.[75]

Drei weitere Bonanno-Mitglieder beschlossen, mit dem FBI zusammenzuarbeiten. James Tartaglione ließ sich vom FBI verkabeln.[76]. Ihm folgte Salvatore Vitale. Dieser war vor seinem Arrest von Massino bereits mit dem Tode bedroht worden, da er ihn verdächtigte, mit dem FBI zusammenzuarbeiten[77][78][77][79]. Auch Lino beschloss kurz darauf die Familie zu verraten[76]. Auch der Bonanno-Associate Duane Leisenheimer wechselte die Lager[80].

Nachdem diese Gangster die Seiten gewechselt hatten, sah sich Massino drei weiteren Anklagen wegen Mordes gegenüber: Dem three capos murder[81] und den Morden an Mirra,[82] Bonventre, Infanti und Sciascia.[74] Besondere Aufmerksamkeit galt hierbei der Ermordung an Sciascia. Dieser war nach 1994 geschehen und ermöglichte die Anwendung der Todesstrafe, da ein neueres Gesetz die Anwendung dieser gestattete, wenn der Mord im Zusammenhang mit dem Racketeering vorgenommen worden war[83]

Massinos Verhandlung begann am 24. Mai 2004[84]. Er sah sich 11 RICO Anklagepunkten und sieben Mordanklagen gegenüber. Außerdem war er wegen Brandstiftung, Erpressung, Kreditwucher, Geldwäsche und illegalem Glücksspiel angeklagt[85]. Das Time Magazine hatte ihn als den „letzten Don“ bezeichnet, da die Bosse der anderen Fünf Familien infolge des Mafia Commission Trials in Haft waren[86]. Salvatore Vitale erzählte die gesamte kriminelle Karriere Massinos im Zeugenstand.[87] Die Verteidigung Massinos Anwalt Brietbart war im Wesentlichen auf die Kreuzverhöre gerichtet. Hier versuchte er die Glaubwürdigkeit der Kronzeugen in Zweifel zu ziehen[88]. Ungewöhnlich war seine Verteidigung, da er gar nicht versuchte in Zweifel zu ziehen, dass Massino Boss der Bonannos war. Massino selber „soll das Leben geliebt“ haben, da die Zahl der Morde während seiner Herrschaft abnahm[89].

Am 30. Juli 2004 wurde Massino in allen elf Anklagepunkten schuldig gesprochen. Am 12. Oktober sollte das Urteil gesprochen werden und es wurde eine lebenslange Haftstrafe erwartet[90].

Zeugenaussage gegen die Mafia[Bearbeiten]

Unmittelbar nach dem 30. Juli äußerte Massino seine Bereitschaft zu kooperieren.[91] Einer der Gründe war auch, dass ihm wegen Sciascia die Todesstrafe drohte.[92] Massino war der erste Mafiaboss, dem die Todesstrafe drohte seit der Hinrichtung Lepke Buchalter 1941.[93][94] Die Mafiaautoren Anthony D. DeStefano und Selwyn Raab glauben, dass Massinos Desillusionierung ein Grund dafür war, dass in der Folgezeit soviele Mafiosi gegen die Familien aussagten.[91][95][91] Massino führte das FBI an den Mafiafriedhof in Queens wo man die Leichen Alphonse Indelicatos, Trincheras und Giaccones fand.[96] Man hoffte auch die Leichen John Favaras, der versehentlich Gottis Sohn in einem Verkehrsunfall tötete, und Tommy DeSimones zu finden.[97]. Massino belastete auch Vincent Basciano.[98] Massino gestand den Mord an Sciascia. Für diesen und weitere Verbrechen wurde er zu zwei lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt mit der Aussicht, vorzeitig entlassen zu werden.[99][100] Josephine Massino durfte ihr Haus behalten und zahlte US-$ 7 Millionen und hunderte Goldbarren an den Staat- und überschrieb dem Staat auch das Casablanca-Restaurant.[94][99]

2013 wurde Michael Mancuso offiziell neuer Boss.[101][102]

Massinos Geständnis und Entlassung[Bearbeiten]

Massino sagte später gegen weitere Gangster aus, zum Beispiel den Genovese-Capo Anthony Romanello[103]. Im Juni 2013 wurde Massinos Haftreduzierung geprüft[104]. Wegen seiner uneingeschränkten Kooperation und seines schlechten Gesundheitszustandes wurde er entlassen[105][106].

Literatur[Bearbeiten]

  • Simon Crittle: The Last Godfather: The Rise and Fall of Joey Massino. Berkley, New York 2006, ISBN 0-425-20939-3.
  • Anthony DeStefano: King of the Godfathers: "Big Joey" Massino and the Fall of the Bonanno Crime Family, 2007 paperback, Pinnacle Books, New York 2006, ISBN 978-0-7860-1893-2.
  • Lamothe, Lee, Humphreys, Adrian: The Sixth Family: The Collapse of the New York Mafia and the Rise of Vito Rizzuto. John Wiley & Sons, Mississauga 2006, ISBN 978-0-470-15445-8.
  • Pistone, Joseph, Brandt, Charles: Donnie Brasco: Unfinished Business. Running Press, Philadelphia 2007, ISBN 978-0-7624-2707-9.
  • Selwyn Raab: Five Families: The Rise, Decline, and Resurgence of America's Most Powerful Mafia Empires, 2006 revised, Thomas Dunne Books, New York 2005, ISBN 978-0-312-36181-5.
  • Carl Sifakis: The Mafia Encyclopedia, 2005, Infobase Publishing, New York 1987, ISBN 978-0-8160-6989-7.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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  3. a b William Rashbaum: A Mafia Boss Breaks a Code in Telling All. In: The New York Times, 12. April 2011. Abgerufen am 20. März 2012. 
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  8. a b c Anthony DeStefano: Bonanno Crime Family. tonydestefano.com. Abgerufen am 25. März 2012.
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  14. Mitchel Maddux: Nomerta! Mafia boss a squealer. In: New York Post, 13. April 2011. Abgerufen am 15. April 2011. 
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  103. John Marzulli: Ex-Bonanno boss Joseph Massino takes witness stand for only second time since becoming mob rat. In: New York Daily News, 26. November 2012. Abgerufen am 27. November 2012. 
  104. Mosi Secret: U.S. Requests Shorter Term for Mob Boss Sentenced to Life. In: The New York Times, 10. Juni 2013. Abgerufen am 25. Juni 2013. 
  105. Selim Algar: Ex-Bonanno crime boss turned FBI informant wants out of jail as reward for testimony against mafia. In: New York Post, 8. Juli 2013. Abgerufen am 10. Juli 2013. 
  106. Ex-mob boss wins reprieve in NY from life sentence. In: The Wall Street Journal, 10. Juli 2013. 
Vorgänger Amt Nachfolger
Philip Rastelli Oberhaupt der "Bonanno-Familie" der La Cosa Nostra
1991-2004
Michael Mancuso