Joseph Vogl

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Joseph Vogl (* 5. Oktober 1957 in Eggenfelden, Niederbayern) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur: Literatur- und Kulturwissenschaft/Medien an der Humboldt-Universität Berlin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben und Werk

Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte und Theorie des Wissens, Geschichte von Gefahr und Gefährlichkeit in der Neuzeit, sowie auch der Diskurs- und Medientheorie; Literaturgeschichte 18. bis 20. Jahrhundert. [1]

Er ist Übersetzer von zahlreichen Schlüsselwerken der neueren französischen Philosophie (Gilles Deleuze: »Differenz und Wiederholung«, Jean-François Lyotard: »Der Widerstreit« u.a.).

Beim diaphanes-Verlag Zürich/Berlin gibt er gemeinsam mit Claus Pias die medienwissenschaftliche und wissenschaftshistorische Buchreihe »sequenzia« heraus.

Nach seinem Abitur im Jahr 1977 studierte er Germanistik, Philosophie und Geschichte in München und Paris. 1984 erwirbt er den Magister Artium an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er 1990 im Fach Neuere deutsche Literatur promoviert. 1992-1994 erhält er ein Postdoktorandenstipendium der DFG, 1995-1997 daran anschließend ein Habilitationsstipendium. Im Jahr 1999 wird Vogl Professor für Geschichte und Theorie künstlicher Welten an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar.

2001 habilitiert er sich im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit dem 1. April 2006 hat er die Professur für Neuere deutsche Literatur: Literatur- und Kulturwissenschaft/Medien an der Humboldt-Universität Berlin inne. Ein Forschungsschwerpunkt von Joseph Vogl liegt unter anderem auf den „Poetologien des Wissens“ - der Verschränkung von Fakten und Literatur. Er steht in der Tradition der poststrukturalistischen Philosophie.

[Bearbeiten] Preise und Stipendien

  • 1979: Studienförderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes.
  • 1987: Promotionsförderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes.
  • 1988: Deutsch-französischer Übersetzerpreis der DVA-Stiftung.
  • 1991-1992: Fellow an der Maison des Sciences de l'Homme, Paris.
  • 1992-1994: Postdoktorandenstipendium der DFG.
  • 1995-1997: Habilitationsstipendium der DFG.
  • 2001-2002: Visiting Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK), Wien.

[Bearbeiten] Schriften

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Profil Joseph Vogl des Instituts für deutsche Literatur, Forschungsschwerpunkte, Weblink: [1]

[Bearbeiten] Weblinks

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