Josh Langfeld

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Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Josh Langfeld Eishockeyspieler
Josh Langfeld
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 17. Juli 1977
Geburtsort Coon Rapids, Minnesota, USA
Größe 186 cm
Gewicht 96 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Rechter Flügel
Nummer #21
Schusshand Rechts
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1997, 3. Runde, 66. Position
Ottawa Senators
Spielerkarriere
1996–1997 Lincoln Stars
1997–2001 University of Michigan
2001–2002 Grand Rapids Griffins
2002–2005 Binghamton Senators
2005–2006 San Jose Sharks
2006 Boston Bruins
2006–2007 Grand Rapids Griffins
2007–2008 Milwaukee Admirals
2008–2010 Frankfurt Lions
2010 HC Plzeň
seit 2010 EC VSV

Josh Langfeld (* 17. Juli 1977 in Coon Rapids, Minnesota) ist ein US-amerikanischer Eishockeystürmer, der seit November 2010 für den EC VSV in der österreichischen Eishockeyliga spielt.

Karriere[Bearbeiten]

Josh Langfeld begann seine Karriere in der AFJHL, ehe er 1996 in die United States Hockey League zu den Lincoln Stars wechselte. Mit 58 Punkten in 38 Spielen empfahl sich der Flügelstürmer für die National Hockey League und wurde schließlich beim NHL Entry Draft 1997 in der dritten Runde an Position 66 von den Ottawa Senators ausgewählt. Für die nächsten vier Jahre spielte der Rechtsschütze allerdings für das Team University of Michigan, mit dem er 1998 die Meisterschaft der NCAA und damit den wichtigsten Titel im Collegesport gewinnen konnte. Langfeld erzielte im Finale das entscheidende Tor und wurde ins NCAA All-Tournament-Team gewählt.

2001 wechselte der Kanadier zu den Grand Rapids Griffins, die damals als Farmteam der Ottawa Senators fungierten und in der AHL spielten. Der Angreifer absolvierte eine solide Saison und durfte sogar für ein Spiel in der NHL aufs Eis. In den Saisons 2002/03 und 2003/04 bekam Langfeld mehr Einsätze in der NHL, konnte sich aber nicht durchsetzen und spielte deshalb weiter in der AHL, diesmal bei den Binghamton Senators, dem neuen Kooperationspartner der Senators.

2004/05 war seine beste Saison in der AHL, trotzdem wurde der Vertrag des Stürmers bei den Senators nicht verlängert und er wechselte zu den San Jose Sharks, für die er 39 Mal zum Einsatz kam. Noch während der Saison wurde der Kanadier an die Boston Bruins abgegeben, die seinen Vertrag nach der Saison aber nicht verlängerten. Im Sommer 2006 erhielt Josh Langfeld einen Vertrag bei den Detroit Red Wings, allerdings schaffte er es hier anfangs nicht in den NHL-Kader und begann die Saison 2006/07 bei den Grand Rapids Griffins in der AHL, die mittlerweile als Farmteam der Red Wings fungierten. Auf Grund von Verletzungsproblem bei den Red Wings wurde der Angreifer während der Saison jedoch häufig in den NHL-Kader berufen und kam so zu 33 Einsätzen.

Nach der Saison wurde Langfeld Vertrag in Detroit nicht abermals verlängert und er wechselte zu den Nashville Predators, die ihn jedoch zu ihrem Farmteam, den Milwaukee Admirals, in die AHL schickten. Nachdem der kanadier am Ende der Saison 2007/08 keinen neuen Vertrag in der NHL erhielt, wechselte er nach Deutschland zu den Frankfurt Lions. Bei den Lions avancierte Langfeld zum besten Torschützen mit 21 Toren und gab zudem 16 Vorlagen.

Im Sommer 2010, nach der Insolvenz der Lions, war Langfeld zunächst vereinslos. Anfang September wurde er vom HC Plzeň aus der Extraliga verpflichtet, wo er jedoch nicht überzeugen konnte. Im November absolvierte er anschließend ein einwöchiges Tryout beim EC VSV in der österreichischen Liga und wurde anschließend bis zum Saisonende unter Vertrag genommen.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1998 NCAA-Division-I-Championship mit der University of Michigan
  • 1998 NCAA All-Tournament-Team
  • 2000 CCHA-Meisterschaft mit der University of Michigan

Karrierestatistik[Bearbeiten]

    Reguläre Saison   Playoffs
Saison Team Liga GP G A Pts PIM GP G A Pts PIM
1996–97 Lincoln Stars USHL 38 35 23 58 100 14 8 13 21 42
1997–98 University of Michigan CCHA 46 19 17 36 66
1998–99 University of Michigan CCHA 41 21 14 35 84
1999–00 University of Michigan CCHA 39 9 21 30 56
2000–01 University of Michigan CCHA 42 16 12 28 44
2001–02 Grand Rapids Griffins AHL 68 21 16 37 29 5 2 0 2 0
Ottawa Senators NHL 1 0 0 0 2
2002–03 Binghamton Senators AHL 59 14 21 35 38 13 5 3 8 8
Ottawa Senators NHL 12 0 1 1 4
2003–04 Binghamton Senators AHL 30 13 14 27 25 2 0 0 0 0
Ottawa Senators NHL 38 7 10 17 16
2004–05 Binghamton Senators AHL 74 32 25 57 75 6 2 2 4 2
2005–06 San Jose Sharks NHL 39 2 9 11 16
Boston Bruins NHL 18 0 1 1 10
2006–07 Detroit Red Wings NHL 33 0 2 2 12
Grand Rapids Griffins AHL 38 13 19 32 44
2007–08 Nashville Predators NHL 2 0 0 0 0 1 0 0 0 0
Milwaukee Admirals AHL 44 22 7 29 34 5 5 1 6 6
2008–09 Frankfurt Lions DEL 45 21 16 37 63 4 0 0 0 2
2009–10 Frankfurt Lions DEL 45 9 12 21 42 4 0 0 0 2
2010–11 HC Plzeň Extraliga 9 0 1 1 10
2010–11 EC VSV EBEL
USHL gesamt 38 35 23 58 100 14 8 13 21 42
CCHA gesamt 168 65 64 129 250 0 0 0 0 0
AHL gesamt 313 115 102 217 245 31 14 6 20 16
DEL gesamt 90 30 28 58 105 8 0 0 0 4
NHL gesamt 143 9 23 32 60 1 0 0 0 0

Weblinks[Bearbeiten]