Jouni Pellinen

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Jouni Pellinen Freestyle-Skiing
Nation FinnlandFinnland Finnland
Geburtstag 11. Mai 1983
Karriere
Disziplin Skicross
Verein Imatran Urheilijoita
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIS Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften
Silber Deer Valley 2011 Skicross
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 5. Januar 2009
 Weltcupsiege 1
 Gesamtweltcup 9. (2010/11)
 Skicross-Weltcup 3. (2010/11)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Skicross 2 2 0
letzte Änderung: 10. März 2014

Jouni Pellinen (* 11. Mai 1983) ist ein finnischer Freestyle-Skier. Er ist auf die Disziplin Skicross spezialisiert.

Biografie[Bearbeiten]

Pellinen war zu Beginn seiner Sportkarriere ein alpiner Skirennläufer. Im Januar 2000 bestritt er die ersten FIS-Rennen, Einsätze im Europacup folgten ab Dezember 2004. Ebenfalls 2004 gewann er den finnischen Meistertitel im Riesenslalom. Das erste Rennen im Weltcup folgte ein Jahr später. Pellinen konnte sich jedoch nur einmal in den Punkterängen klassieren, am 20. Dezember 2006 als 28. des Super-G von Hinterstoder. Bei der Weltmeisterschaft 2007 erreichte er mit dem finnischen Team den vierten Platz im Mannschaftswettbewerb. Weitere Erfolge blieben aus.

Pellinen bestreitet seit der Saison 2008/09 nur noch sporadisch Alpinrennen, da er sich dem Skicross zuwandte. Sein Debüt im Freestyle-Weltcup hatte er am 5. Januar 2009 in St. Johann in Tirol, wo er 33. wurde. Neun Tage später etablierte er sich mit dem fünften Platz in Flaine an der Weltspitze. Sein bestes Ergebnis in der Weltcupsaison 2009/10 war ein zehnter Platz. Aufgrund einer Knieverletzung konnte er nicht an den Olympischen Winterspielen 2010 teilnehmen.

In der Weltcupsaison 2010/11 etablierte sich Pellinen mit mehreren Top-10-Ergebnissen an der Weltspitze. Das bis dahin beste Ergebnis seiner Karriere erzielte er bei der Weltmeisterschaft 2011 in Deer Valley, wo er hinter dem Kanadier Christopher Del Bosco eher unerwartet die Silbermedaille gewann. Am 3. März 2011 gelang ihm mit dem zweiten Platz in Grindelwald die erste Podestplatzierung in einem Weltcuprennen. Drei Tage später konnte er in Hasliberg den ersten Sieg feiern.

Erfolge (Freestyle)[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

Datum Ort Land
6. März 2011 Hasliberg Schweiz
3. März 2012 Branäs Schweden

Erfolge (Alpin)[Bearbeiten]

  • 1 finnischer Meistertitel (Riesenslalom 2004)
  • Weltcup: 1 Platzierung unter den besten 30
  • Weltmeisterschaft 2007: 4. Mannschaftswettbewerb
  • 16 Siege in FIS-Rennen

Weblinks[Bearbeiten]