Juan Campisteguy
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Juan Campisteguy Oxcoby (* 1859 in Montevideo; † 1941 ebda.) war ein uruguayischer Rechtsanwalt und Politiker. Vom 1. März 1927 bis zum 1. März 1931 war Campisteguy Präsident der Republik Uruguay.
Juan Campisteguy diente unter Präsident Juan Lindolfo Cuestas als Wirtschaftsminister und diente auch unter José Batlle y Ordóñez als Minister. 1905 wurde er Mitglied des Senats. 1927 wurde er dann zum Präsidenten gewählt. Er versuchte wie seine Vorgänger, den uruguayischen Sozialstaat weiter auszubauen, bis auch Uruguay die Folgen der Weltwirtschaftskrise zu spüren bekam.
Wichtige innenpolitische Ereignisse seiner Amtszeit war 1928 die Ausweitung der Sozialversicherung auf dem privatem Sektor, die Einführung der 6-Tage-Woche in darauf folgenden Jahr und die erste Fußballweltmeisterschaft, welche in Uruguay stattfand.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Juan Campisteguy |
| KURZBESCHREIBUNG | Rechtsanwalt, Politiker und Präsident Uruguays |
| GEBURTSDATUM | 1859 |
| GEBURTSORT | Montevideo |
| STERBEDATUM | 1941 |
| STERBEORT | Montevideo |

