Juan Martín del Potro

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Juan Martín del Potro Tennisspieler
Juan Martín del Potro
Del Potro 2011 beim Training im Queen´s Club
Spitzname: Enano, Palito, Delpo, Depro, Der Turm von Tandil
Nationalität: ArgentinienArgentinien Argentinien
Geburtstag: 23. September 1988
Größe: 198 cm
Gewicht: 97 kg
1. Profisaison: 2005
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Franco Davín
Preisgeld: 15.345.947 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 312:126
Karrieretitel: 18
Höchste Platzierung: 4 (11. Januar 2010)
Aktuelle Platzierung: 29
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 32:28
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 105 (25. Mai 2009)
Aktuelle Platzierung: 556
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Letzte Aktualisierung der Infobox: 13. Oktober 2014
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Juan Martín del Potro (* 23. September 1988 in Tandil) ist ein argentinischer Tennisspieler. In seiner bisherigen Karriere gewann er 18 Turniere im Einzel sowie ein Turnier im Doppel. Sein größter Erfolg war dabei der Gewinn der US Open im Jahr 2009. Del Potros bisher höchste Platzierung in der Tennis-Weltrangliste war Position 4, die er erstmals im Januar 2010 erreichte.

Persönliches[Bearbeiten]

Juan Martín del Potro wurde im argentinischen Tandil geboren. Sein Vater Daniel del Potro war Rugbyspieler und arbeitet heute als Tierarzt, seine Mutter Patricia ist Lehrerin. Er hat eine jüngere Schwester namens Julieta. Del Potro spricht spanisch, italienisch und englisch. Neben dem Tennis spielt er auch gerne Fußball und unterstützt die Boca Juniors und Juventus Turin.

Del Potro begann im Alter von sieben Jahren mit dem Tennisspielen. Sein Vorbild ist Pete Sampras, er bewundert jedoch auch Marat Safin und Lleyton Hewitt. Sein Talent wurde sehr früh vom italienischen Ex-Tennisprofi Ugo Colombini entdeckt, der ihn in der Anfangsphase seiner Karriere begleitete und heute noch sein Vermittler und enger Freund ist.

Karriere[Bearbeiten]

Beginn der Profikarriere (2006–2007)[Bearbeiten]

Im Februar 2006 spielte Del Potro sein erstes ATP-Turnier in Viña del Mar. Er gewann sein erstes Spiel gegen Albert Portas und verlor dann gegen Fernando González.

Mit 17 Jahren qualifizierte er sich für sein erstes Grand-Slam-Turnier, den French Open 2006. In der ersten Runde unterlag er hier dem früheren French-Open-Sieger Juan Carlos Ferrero.

Im gleichen Jahr qualifizierte er sich auch für die US Open, scheiterte aber in Runde 1 gegen Alejandro Falla. Anschließend folgte das erste Masters-Turnier seiner Karriere in Madrid. Er verlor auch hier in der ersten Runde gegen Joachim Johansson. Dank einer Einladung von Roger Federer nahm er beim Turnier in Basel teil und erreichte das Viertelfinale, in dem er am späteren Finalisten Fernando González scheiterte.

Del Potro begann das Jahr 2007 in Adelaide mit seinem ersten Halbfinaleinzug in ein ATP-Turnier. Er unterlag dort dem Australier Chris Guccione. Bei den Australian Open musste er in der zweiten Runde im fünften Satz gegen Fernando González aufgeben.

Am 11. Februar 2007 hatte er sein Davis-Cup-Debüt in der ersten Runde gegen Österreich, wo er das vierte Match gewann und damit für Argentinien den dritten Punkt für den Einzug in das Viertelfinale holte.

Er erreichte das Achtelfinale der Sony Ericsson Open in Miami, nachdem er Jonas Björkman, Marcos Baghdatis und Michail Juschny geschlagen hatte, bevor er von Rafael Nadal gestoppt wurde. Am späteren Sieger Nadal scheiterte er auch bei den French Open in der ersten Runde. Nadal war es ebenfalls, gegen den Del Potro bei seinem ersten Turnier auf Rasen, in dem Turnier im Queen's Club, ausschied.

Bei seinem ersten Auftritt in Wimbledon musste er sich dem Weltranglistenersten und späteren Sieger Roger Federer in der zweiten Runde geschlagen geben.

Am 23. Juli 2007 gewann er an der Seite von Travis Parrott das Doppel in Indianapolis.

Im letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres verlor del Potro in der dritten Runde gegen den späteren Finalisten Novak Đoković. Auch beim Masters-Turnier in Madrid war in der dritten Runde Schluss, als er seinem Landsmann und späteren Sieger David Nalbandian unterlag.

Einzug in die Top Ten der Weltrangliste (2008)[Bearbeiten]

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Nachdem er 2008 bei den Australian Open in der zweiten Runde gegen David Ferrer aufgeben musste und in Wimbledon in der zweiten Runde Stanislas Wawrinka unterlag, gelang ihm in diesem Sommer schließlich der Durchbruch.

Am 13. Juli 2008 gewann Del Potro mit dem Mercedes Cup in Stuttgart sein erstes ATP-Turnier. Er bezwang Richard Gasquet im Finale. Schon eine Woche später erreichte Del Potro sein zweites Finale. Bei den Austrian Open in Kitzbühel besiegte er den Lokalmatadoren Jürgen Melzer in weniger als einer Stunde, um den zweiten Titel in nur zwei Wochen zu erringen. Den dritten direkt aufeinander folgenden Titel gewann er im Finale von Los Angeles gegen Andy Roddick. Eine Woche später gewann er auch das vierte aufeinander folgende Turnier. Beim ATP-Turnier in Washington besiegte er Viktor Troicki. Del Potro ging damit in die Geschichte als der erste Spieler ein, der seine ersten vier Titel in vier direkt aufeinander folgenden Turnieren holte.

Bei den US Open erreichte er das Achtelfinale durch einen Sieg gegen Gilles Simon. Es war der erste 5-Satz-Sieg seiner Karriere. Im Viertelfinale stoppte ihn Andy Murray in vier engen Sätzen nach fast vier Stunden. Es war sein bislang bestes Abschneiden bei einem Grand-Slam-Turnier. Murray beendete auch Del Potros Serie von 23 Siegen in Folge, die zweitlängste Siegesserie eines Spielers im Jahr 2008, die zweitlängste Siegesserie eines Teenagers in der Open Era und die drittlängste Siegesserie eines Argentiniers in der Geschichte.

Im September führte Del Potro Argentinien mit deutlichen Dreisatzsiegen gegen die für Russland startenden Nikolai Dawydenko und Igor Andrejew ins Finale des Davis-Cups. Dort unterlag Argentinien vor heimischer Kulisse Spanien. Del Potro verlor sein Match gegen Feliciano López und musste aufgrund einer Oberschenkelverletzung sein zweites Match absagen.

Am Ende der Saison konnte sich Del Potro erstmals für den Tennis Masters Cup qualifizieren. Er gewann sein Match gegen Jo-Wilfried Tsonga, verlor aber gegen Novak Đoković und Nikolai Dawydenko.

Die Saison 2008 war Del Potros bislang erfolgreichste. Er beendete sie auf Platz 9 der Weltrangliste und damit erstmals in seiner Karriere in den Top-10. Er etablierte sich als argentinische Nummer 1 und wurde der bestplatzierte Spieler aus Südamerika.

Sieg bei den US Open (2009)[Bearbeiten]

Mit dem Sieg der Heineken Open in Auckland zu Beginn des Jahres gewann Del Potro das fünfte Turnier seiner Karriere. Bei den Australian Open scheiterte der auf Platz 8 gesetzte Argentinier im Viertelfinale an Roger Federer.

Bei den BNP Paribas Open unterlag Del Potro noch Rafael Nadal, bevor er ihn erstmals in seiner Karriere bei den Sony Ericsson Open in Miami besiegen konnte. Trotz der Halbfinalniederlage gegen Andy Murray sammelte Del Potro genug Punkte, um mit Platz 5 die beste Platzierung seiner Karriere im ATP-Ranking zu erreichen.

Zu Beginn der Sandsaison scheiterte Del Potro in Monte Carlo schon in Runde 2 an Ivan Ljubičić, konnte sich aber steigern und unterlag erst im Viertelfinale von Rom Titelverteidiger Novak Đoković und im Halbfinale von Madrid dem späteren Sieger Roger Federer. In Madrid konnte er im Viertelfinale allerdings erstmals Andy Murray bezwingen.

Del Potro bei den French Open

Bei den French Open 2009 kam Del Potro nach Erfolgen über Michaël Llodra, Viktor Troicki, Igor Andrejew, den an Nummer 9 gesetzten Franzosen Jo-Wilfried Tsonga und den dreifachen Viertelfinalisten Tommy Robredo bis ins Halbfinale. Hier scheiterte er in einem engen Match über fünf Sätze am späteren Sieger Roger Federer.

Beim Turnier in Wimbledon kam er unterdessen, wie schon in den beiden Vorjahren, nicht über die zweite Runde hinaus. Er unterlag dem ungesetzten ehemaligen Wimbledonsieger Lleyton Hewitt aus Australien.

Bereits einen Monat später, beim Turnier in Washington, bei dem del Potro als Titelverteidiger antrat, konnte er sich für die erlittene Niederlage gegen Lleyton Hewitt in Wimbledon revanchieren. Er schlug ihn in drei Sätzen und zog ins Halbfinale gegen Fernando González ein. Im Duell der in der Weltrangliste bestplatzierten Südamerikaner behielt der Argentinier gegen den Chilenen die Oberhand und hatte nun die Möglichkeit, seinen Titel im Finale gegen Wimbledonfinalist und Lokalmatador Andy Roddick zu verteidigen. Dies gelang Del Potro in drei umkämpften Sätzen. Es war sein zweiter Turniersieg im Kalenderjahr und die erste erfolgreiche Titelverteidigung im Turnier von Washington seit Andre Agassi im Jahr 1999.

Schon in der darauf folgenden Woche erreichte er am 16. August in Montreal seinen ersten Finaleinzug bei einem Mastersturnier. An Nummer 6 gesetzt, schlug er im Viertelfinale den von seiner Verletzungspause zurückgekehrten Rafael Nadal. Es war sein zweiter Sieg in Folge gegen den Spanier. Im Halbfinale konnte sich Del Potro erneut gegen Andy Roddick durchsetzen, wehrte dabei sogar einen Matchball des Amerikaners ab und erhöhte seine persönliche Bilanz gegen ihn auf 3:0. Im Finale musste er sich schließlich in drei Sätzen der neuen Nummer 2 der Welt, dem Briten Andy Murray, geschlagen geben. Anschließend sagte er das Turnier von Cincinnati aufgrund von Müdigkeit ab.

Del Potro auf dem Weg zum Sieg bei den US Open

Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den US Open in New York, erreichte Del Potro erstmals das Finale eines Turniers der höchsten Kategorie. Im Halbfinale hatte er zuvor den Weltranglistendritten Rafael Nadal ausgeschaltet und dem Spanier mit dem 6:2, 6:2 und 6:2 seine bisher deutlichste Niederlage auf Grand-Slam-Niveau zugefügt. Im Finale schlug Del Potro den Weltranglistenersten und fünfzehnfachen Grand-Slam-Sieger Roger Federer, der bei den US Open bis dahin fünf Titel und 41 Spiele in Folge gewinnen konnte. Nach Verlust des ersten Satzes und Breakrückstand im zweiten Satz, konnte der Argentinier die Partie nach fünf Sätzen und mehr als vier Stunden Spielzeit noch mit 3:6, 7:6, 4:6, 7:6 und 6:2 für sich entscheiden. Del Potro war nach sechs Jahren der erste Spieler seit Landsmann David Nalbandian, der Federer bei den US Open schlagen konnte. Außerdem gelang es ihm als ersten, Roger Federer und Rafael Nadal im selben Grand-Slam-Turnier zu bezwingen. Del Potro ist mit einer Größe von 1,98 Metern der größte Spieler, der je ein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte. Es war der zweite Sieg eines Argentiniers bei den US Open nach Guillermo Vilas, der im Jahr 1977 allerdings noch auf Sand gewann, und somit überhaupt der erste argentinische Grand-Slam-Erfolg auf Hartplatz.

Im November nahm Del Potro an den ATP World Tour Finals 2009 teil. Er verlor sein erstes Rundenspiel gegen Andy Murray, siegte aber im zweiten Spiel gegen Fernando Verdasco und konnte somit seine Chancen für den Halbfinaleinzug wahren. Allerdings ging es im entscheidenden Spiel gegen Roger Federer, doch Del Potro gewann und qualifizierte sich damit für das Halbfinale. Dies geschah mit einem Spiel Vorsprung, dem geringst möglichen Vorsprung, vor dem Gruppendritten Andy Murray. Im Halbfinale besiegte Del Potro Robin Söderling und traf im Finale auf Nikolai Dawydenko, gegen den er glatt unterlag. Del Potro beendete das Jahr 2009 als jüngster Spieler in den Top 10, bestplatzierter Argentinier und höchstplatzierter Südamerikaner, wie schon im vorhergehenden Jahr.

Verletzungspause und Rückkehr an die Weltspitze (2010–2012)[Bearbeiten]

Del Potro begann das Jahr bei den AAMI Classic, bei dem er das Halbfinale gegen Jo-Wilfried Tsonga allerdings aufgrund einer Handgelenksverletzung nicht bestreiten konnte. Dennoch kletterte er in der Weltrangliste um einen Platz, um mit Rang 4 die beste Platzierung seiner bisherigen Karriere zu erreichen. In die Australian Open ging er immer noch angeschlagen durch seine Verletzung. Er schlug Michael Craig Russell und traf in Runde 2 bereits auf James Blake, den er trotz größerer Probleme mit seinem Handgelenk in fünf Sätzen niederringen konnte. Im Match gegen Florian Mayer kämpfte er mit anhaltender Müdigkeit, schaffte es jedoch auch diesmal sich durchzusetzen. Im Achtelfinale scheiterte Del Potro schließlich in fünf Sätzen am kroatischen Shootingstar Marin Čilić. Danach verstärkten sich seine Handgelenksschmerzen, weshalb er seit den Australian Open kein weiteres Turnier mehr bestritt. Am 4. Mai unterzog er sich in Rochester (Minnesota) einer Operation am rechten Handgelenk. Seinen Wiedereinstieg auf der Tour gab er Ende September in Bangkok, wobei zwar das Handgelenk hielt, er aber wie eine Woche später in Tokio ohne Satzgewinn in der ersten Runde ausschied. Danach sagte er sein Antreten bei den restlichen Turnieren der Saison ab, um in seiner Heimat und Europa an seiner Fitness zu arbeiten.

Ohne Punkte von den ATP World Tour Finals 2009 und den Australian Open 2010 fiel del Potro im Ranking zwischenzeitlich sogar auf die Position 485 zurück, sein Comebackversuch begann nur sehr zögerlich: Sowohl beim Turnier in Sydney als auch bei den Australian Open scheiterte del Potro bereits in der zweiten Runde. Danach änderte sich das Momentum: Bei den beiden Hallenturnieren in San José und in Memphis erreichte del Potro jeweils das Halbfinale und gewann in Delray Beach erstmals seit seinem Triumph bei den US Open 2009 wieder ein Turnier. Im Finale schlug er den Serben Janko Tipsarević glatt in zwei Sätzen und erreichte durch die gewonnenen Weltranglistenpunkte wieder die Top 100.

Bei den beiden ersten Masters-Turnieren des Jahres 2011 errang del Potro 450 Punkte (Halbfinale bei den BNP Paribas Open 2011 und Achtelfinale bei den Sony Ericsson Open 2011) und Platz 45 in der Weltrangliste. Die Sandplatzsaison eröffnete er in Estoril, erstmals seit den French Open 2009 wieder auf diesem Belag; del Potro holte seinen zweiten Saisontitel gegen Fernando Verdasco klar in zwei Sätzen und erreichte in der Weltrangliste Position 32. Bei den French Open 2011 zog er souverän in die dritte Runde ein, wo er aber in vier Sätzen gegen den an Nummer zwei gesetzten Novak Đoković verlor. In Wimbledon erreichte er nach drei Zweitrundenniederlagen erstmals die zweite Woche. In einem hart umkämpften Viersatzmatch unterlag er Titelverteidiger Rafael Nadal im Achtelfinale. Daraufhin kehrte er im winterlichen Buenos Aires für ein Match auf den Sandplatz zurück, wo er im Viertelfinale des Davis Cup sein Einzel glatt gegen den Kasachen Michail Kukuschkin gewann.

Die folgenden Turniere in Nordamerika verliefen enttäuschend für del Potro: In Los Angeles, Montréal und Cincinnati gewann er jeweils nur ein Match, bei den US Open verlor er in der dritten Runde gegen Gilles Simon.

Kurz darauf beim Davis-Cup-Halbfinale in Belgrad zeigte er sich jedoch stark verbessert und half durch seine Einzelsiege gegen Janko Tipsarević und den entscheidenden, gegen Novak Đoković (durch Aufgabe), das Finale gegen Spanien zu erreichen.

In der europäischen Hallensaison waren del Potros Resultate gemischt. Nach einer überraschenden Auftaktniederlage in Stockholm gegen James Blake verlor er das Finale von Wien gegen Jo-Wilfried Tsonga in drei Sätzen. In der Woche darauf unterlag er im Halbfinale des 500er-Turniers von Valencia Marcel Granollers. Das Masters 1000 von Paris-Bercy ließ er wegen des Davis-Cup-Finales in Sevilla gegen Spanien aus. Trotz weitgehend starker Leistungen verlor er beide Einzel auf Sand gegen David Ferrer in fünf bzw. Rafael Nadal vier Sätzen; Argentinien unterlag insgesamt mit 1-3 und del Potro beendete die Saison 2011 auf Weltranglistenplatz 11.

Del Potro begann seine Vorbereitung auf die Australian Open 2012 beim Turnier in Sydney, wo er nach einem Freilos in der ersten Runde und einem Sieg über den Polen Łukasz Kubot mit 6:7, 4:6 gegen Marcos Baghdatis unterlag. Beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne schlug er in der ersten Runde Adrian Mannarino, gegen den er jedoch den ersten Satz abgab. Daraufhin besiegte er Blaž Kavčič, Lu Yen-hsun und den Deutschen Philipp Kohlschreiber jeweils in drei Sätzen. Im anschließenden Viertelfinale war er gegen Roger Federer chancenlos und verlor mit 4:6, 3:6, 2:6.

Juan Martín del Potro, 2012

Die folgenden drei Hartplatzveranstaltungen liefen für del Potro sehr erfolgreich. Beim 500er-Turnier von Rotterdam erzielte er unter anderem Siege gegen Viktor Troicki und Tomáš Berdych, ehe er im Finale einmal mehr gegen Federer antreten musste und mit 1:6, 4:6 verlor. In der darauffolgenden Woche in Marseille konnte del Potro seinen zehnten Turniersieg verbuchen. Nach einem Freilos in Runde eins und einem engen Dreisatzsieg über Jo-Wilfried Tsonga im Halbfinale schlug er im Endspiel den Franzosen Michaël Llodra mit 6:4, 6:4. In seinem zweiten 500er-Turnier der Saison in Dubai konnte er sich im Viertelfinale wieder gegen Tsonga durchsetzen − diesmal mit 7:6, 6:2 − bevor er im dritten Duell des Jahres gegen Federer die dritte Niederlage einstecken musste. Beim 6:7, 6:7 zeigte er sich jedoch gegenüber den ersten beiden Partien mit dem Schweizer stark verbessert und spielte durchgängig auf Augenhöhe.

Anschließend spielte del Potro die beiden Masters-Turniere auf den Hartplätzen in Indian Wells und Miami. In der kalifornischen Wüste schaffte er es nach einem Freilos in Runde eins mit Zweisatzsiegen über Marinko Matosevic und Fernando Verdasco bis ins Achtelfinale, wo er nach hartem Kampf gegen Denis Istomin 7:6, 6:7, 6:2 gewinnen konnte. Daraufhin stand er im Viertelfinale bereits zum vierten Mal in der Saison Federer gegenüber und verlor zum vierten Mal ohne Satzgewinn. In Miami traf er nach einem anfänglichen Freilos in Runde zwei auf Ivo Karlović, den er ohne größere Probleme mit 7:5, 6:4 besiegte. In der dritten Runde hatte er es mit Marin Čilić zu tun, den er mit 6:3, 7:6 schlagen konnte. Daraufhin wartete im Achtelfinale David Ferrer, der del Potro mit 6:3, 6:3 bezwang.

Auf die Kroaten Čilić und Karlović traf del Potro erneut zwei Wochen später im Davis Cup. Bei dem in Buenos Aires auf Sand ausgetragenen Viertelfinale gewann er trotz Krankheit seine beiden Einzel deutlich. Am Freitag schlug er zunächst Karlović mit 6:2, 7:6, 6:1 und anschließend am Sonntag Čilić mit 6:1, 6:2, 6:1. Argentinien gewann insgesamt mit 4:1.

Del Potro begann seine Vorbereitung auf die French Open beim Turnier von Estoril, wo er seinen Titel aus dem Vorjahr ohne Satzverlust verteidigen konnte. Nach einem Freilos in Runde eins besiegte er Rui Machado und Albert Montañés, bevor er sich in den letzten beiden Runden gegen Stanislas Wawrinka mit 7:6, 6:4 und gegen Richard Gasquet mit 6:4, 6:4 durchsetzten konnte. Es war sein elfter Turniersieg. Anschließend spielte er beim Masters von Madrid, das erstmals auf blauem Sand ausgetragen wurde. Hier gewann er seine ersten Runde ebenfalls ohne Satzverlust und größere Schwierigkeiten. In Runde eins besiegte er den Deutschen Florian Mayer mit 6:4, 6:2, daraufhin Michail Juschny mit 6:2, 7:6. Im Achtelfinale traf er bereits zum dritten Mal in dieser Saison auf Marin Čilić, gegen den er erneut klar gewann. Im Viertelfinale bezwang er Alexander Dolgopolow mit 6:3, 6:4 und schied tags darauf erst in einem engen Halbfinale gegen Tomáš Berdych mit 6:7, 6:7 aus. Gleich im Anschluss bestritt del Potro das letzte große Vorbereitungsturnier für die French Open in Rom. Hier gewann er gegen Michaël Llodra nur knapp mit 7:5, 3:6, 6:4. In der zweiten Runde spielte er erneut gegen Juschny und gewann diesmal deutlich glatter mit 6:4, 6:2. Im Achtelfinale gegen Jo-Wilfried Tsonga lag er zunächst mit einem Break im ersten Satz vorn, verlor dann jedoch noch mit 4:6, 1:6.

An Nummer neun gesetzt stand er in Paris bei den French Open in Runde eins erneut Montañés gegenüber, den er letztendlich mit 6:2, 6:7, 6:2, 6:1 besiegte. Besonders im zweiten Satz wurde er von Knieschmerzen behindert und musste vom Physiotherapeuten behandelt werden. In seiner anschließenden Partie gegen Édouard Roger-Vasselin behielt er mit 6:7, 7:6, 6:4, 6:4 knapp die Oberhand. In der dritten Runde traf er auf den ersten gesetzten Gegner; erneut war es Marin Čilić. Auch diesmal gewann er gegen den Kroaten ohne Satzverlust. Das Achtelfinale - erneut gegen Tomáš Berdych - musste bei 7:6, 1:6, 6:3 für del Potro wegen Dunkelheit abgebrochen werden, tags drauf gewann er den vierten und Satz mit 7:5. Im Viertelfinale kam es zum fünften Duell der laufenden Saison gegen Roger Federer. Anders als in den Partien zuvor ging del Potro mit 6:3, 7:6 in Führung. Federer gelang es jedoch noch, die Partie mit 6:2, 6:0 und 6:3 mit für sich zu entscheiden. Erstmals hatte del Potro nach einer 2:0-Satzführung noch verloren.

Nachdem del Potro wegen seiner Knieverletzung das Turnier von Queen's absagen musste, trat er ohne echte Vorbereitung auf Rasen in Wimbledon an. In den ersten beiden Runden gewann er gegen Robin Haase und Gō Soeda jeweils in vier Sätzen. Anschließend blieb er beim 6:3, 7:6 und 6:1 über Kei Nishikori ohne Satzverlust und zog zum zweiten Mal in Folge ins Achtelfinale von Wimbledon ein. Dort verlor er gegen David Ferrer mit 3:6, 2:6 und 3:6.

Del Potro (rechts) bei der Siegerehrung der Olympischen Sommerspielen 2012

Wenige Wochen später fand das olympische Tennisturnier ebenfalls auf den Rasenplätzen von Wimbledon statt. Nach Zweisatzerfolgen über Ivan Dodig und Andreas Seppi setzt er sich in einem umkämpften Match gegen Gilles Simon mit 6:1, 4:6, 6:3 durch. Daraufhin besiegte er im Viertelfinale erneut Nishikori, diesmal mit 6:4 und 7:6. In einem fast viereinhalb Stunden langen Halbfinale verlor er gegen Roger Federer mit 6:3, 6:7, 17:19 und somit in der sechsten Partie des Jahres gegen den Schweizer zum sechsten Mal. Im Spiel um die Bronzemedaille besiegte er Novak Đoković mit 7:5 und 6:4 und sicherte Argentinien dadurch die erste Medaille dieser Olympischen Sommerspielen.

Direkt im Anschluss begann del Potro seine Vorbereitung auf die US Open beim Masters in Toronto. Dort unterlag er bereits in der ersten Partie dem Tschechen Radek Štěpánek. In der Woche darauf spielte er in Cincinnati beim zweiten Masters-Turnier der US Open Series. Nach Siegen über Tommy Haas, Viktor Troicki und Jérémy Chardy verlor er im Halbfinale gegen Novak Đoković klar mit 3:6, 2:6. Bei den US Open gewann del Potro zunächst gegen den Lucky Loser Florent Serra in drei Sätzen. Es folgten Siege gegen Ryan Harrison und seinen Landsmann Leonardo Mayer. Im Achtelfinale beendete Andy Roddick seine Karriere, nachdem del Potro 6:7, 7:6, 6:2, 6:4 gewann. Im Viertelfinale unterlag er Novak Đoković jedoch mit 2:6, 6:7, 4:6.

Im Jahr 2013 stieg del Potro direkt mit den Australian Open in die Saison ein. Er gewann die ersten zwei Runden ohne Satzverlust gegen Adrian Mannarino und Benjamin Becker, ehe er überraschend gegen den Franzosen Jérémy Chardy in fünf Sätzen verlor. Im Anschluss zog er in Rotterdam ins Finale ein, das er gegen Julien Benneteau mit 7:62 und 6:3 gewann. Nach einer Viertelfinal-Niederlage gegen Gilles Simon in Marseille erreichte er in Dubai das Halbfinale, welches er jedoch in zwei Sätzen gegen die damalige Nummer 1 der Welt Novak Đoković verlor.

Bei den BNP Paribas Open in Indian Wells erreichte er das Finale. Er besiegte auf dem Weg dorthin mit Andy Murray und Novak Đoković sowohl die Nummer drei als auch die Nummer eins der Welt, verlor im Finale aber in drei Sätzen gegen Rafael Nadal. Danach verlor er in Miami bei den Sony Open überraschend schon in der zweiten Runde in zwei Sätzen gegen Tobias Kamke. Auch in Monaco (Drittrunden-Aus gegen Jarkko Nieminen) schied er früh aus. Danach pausierte er einen Monat, verlor in Rom jedoch wieder in der dritten Runde, diesmal gegen Benoît Paire. Bei den French Open trat er aufgrund einer Virus-Erkrankung nicht an. Im Vorbereitungsturnier für Wimbledon, den AEGON Championships im Londoner Stadtteil Queens verlor er im Viertelfinale gegen Lleyton Hewitt. Trotz vieler früher Niederlagen in den Monaten zuvor konnte er in Wimbledon ohne Satzverlust das Halbfinale erreichen. Zuvor hatte er die Nummer vier der Welt, David Ferrer, im Viertelfinale geschlagen. Im Halbfinale gegen Novak Đoković verlor er nach 4 Stunden und 43 Minuten mit 5:7, 6:4, 6:7 (2:7), 7:6 (8:6) und 3:6. Dies war das längste Halbfinale in der Geschichte Wimbledons.

Bei den US Open Series startete er mit einem Turniersieg in Washington. Im Finale schlug er John Isner. Es war sein dritter Turniersieg bei den Citi Open, womit er dort genauso oft wie Andy Roddick, Jimmy Connors und Guillermo Vilas triumphieren konnte. In der Woche darauf verlor er in Montreal in der dritten Runde gegen den späteren Finalisten und Lokalmatadoren Milos Raonic in zwei Sätzen. Bei den Western & Southern Open in Cincinnati erreichte er wiederum das Halbfinale, welches er in drei Sätzen gegen John Isner verlor. Bei den US Open kämpfte er von Beginn an mit Handgelenkproblemen und verlor in der zweiten Runde gegen Lleyton Hewitt in fünf Sätzen. Einen Monat später gewann er in Tokio bei den Rakuten Japan Open Tennis Championships 2013 im Finale gegen Milos Raonic in zwei Sätzen. Durch diesen Turniersieg rückte er in der Weltrangliste bis auf Platz fünf vor. Auch beim Shanghai Rolex Masters erreichte er das Finale. Dort verlor er gegen Novak Đoković in drei Sätzen. Zuvor hatte er im Halbfinale Rafael Nadal deutlich 6:2 und 6:4 geschlagen. Danach gewann del Potro die Swiss Indoors in Basel. Im Finale besiegte er Lokalmatador Roger Federer in drei Sätzen. Bei den BNP Paribas Masters 2013 in Paris konnte Federer sich dann allerdings revanchieren und besiegte del Potro ebenfalls in drei Sätzen.

Mit Position fünf in der Saisonrangliste qualifizierte er sich für das Saisonfinale. Er schied allerdings in der Gruppenphase aus. Zwar konnte er Richard Gasquet bezwingen, doch obwohl er sowohl Roger Federer als auch Novak Đoković in einen Entscheidungssatz zwingen konnte, verlor er gegen beide. Er schloss die Saison 2013 auf Weltranglistenposition fünf mit 5255 Punkten ab. Somit war 2013 nach 2009 sein zweiterfolgreichstes Jahr auf der ATP World Tour.

Erneute Verletzungspause (2014)[Bearbeiten]

Del Potro startete mit einem Turniersieg in die Saison 2014. Beim Apia International Sydney schlug er im Endspiel Bernard Tomic mit 6:3 und 6:1. Bei den Australian Open scheiterte er bereits in der zweiten Runde an Roberto Bautista Agut. In Rotterdam war für ihn im Viertelfinale schluss. Bei den Dubai Duty Free Tennis Championships musste er wegen erneuten Problemen am Handgelenk in der ersten Runde das Spiel aufgeben. In der Folge sagte er die Turniere in Indian Wells und Miami ab. Ende März wurde bekannt, dass sich del Potro erneut einer Operation am Handgelenk unterziehen muss und daher die Saison vorzeitig beenden muss.[1]

Spielstil[Bearbeiten]

Del Potro, der stets mit Stirnband antritt, ist ein offensiver Grundlinienspieler mit kraftvollem Aufschlag und harten, flachen Grundschlägen. Seine Vorhand kann mehr als 160 km/h erreichen. Weiterhin besitzt er eine konstante und kraftvolle beidhändige Rückhand. Trotz seiner Körpergröße bewegt del Potro sich schnell und effizient. Sie erleichtert seinen guten ersten Aufschlag und hilft ihm, hohe Topspinbälle zu returnieren. Del Potro ist mental sehr stark, was darin Ausdruck findet, dass er über lange Zeiträume konstant gut spielen und in wichtigen Momenten sein bestes Tennis abrufen kann. Seine bevorzugten Beläge sind Hart- und Sandplätze. Mit Beginn der Rasensaison 2011 setzte er zunehmend auch auf Netzangriffe und verbesserte so seine Volleys.

Del Potros größte Schwäche ist sein häufig lethargisches Auftreten, wodurch er bisweilen schwer in Tritt kommt. Gegen starke Gegner gerät er dabei oft in Rückstand. Zudem ist er sehr verletzungsanfällig und konnte bisher noch keine Profisaison beschwerdefrei durchspielen.

Turniersiege[Bearbeiten]

Einzel (18)
Anzahl von Turniersiegen und Finalteilnahmen bei unterschiedlichen Turnieren und Platzbelägen
Turniersiege Verlorene Finals
Turnierkategorien* Platzbeläge Turnierkategorien* Platzbeläge
Grand Slam (1) Hartplatz (14) Grand Slam (0) Hartplatz (7)
ATP World Tour Finals (0) Rasen (0) ATP World Tour Finals (1) Rasen (0)
ATP World Tour Masters 1000 (0) Sand (4) ATP World Tour Masters 1000 (3) Sand (0)
ATP World Tour 500 (9) Teppich (0) ATP World Tour 500 (1) Teppich (0)
ATP World Tour 250 (8) ATP World Tour 250 (2)
Detaillierte Darstellung der Turniersiege
Nr. Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Endergebnis
01. 07. Juli 2008 Stuttgart Sand FrankreichFrankreich Richard Gasquet 6:4, 7:5
02. 14. Juli 2008 Kitzbühel Sand OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer 6:2, 6:1
03. 04. August 2008 Los Angeles Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick 6:1, 7:62
04. 10. August 2008 Washington Hartplatz SerbienSerbien Viktor Troicki 6:3, 6:3
05. 17. Januar 2009 Auckland Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Querrey 6:4, 6:4
06. 10. August 2009 Washington Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick 3:6, 7:5, 7:66
07. 14. September 2009 US Open Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 3:6, 7:65, 4:6, 7:64, 6:2
08. 27. Februar 2011 Delray Beach Hartplatz SerbienSerbien Janko Tipsarević 6:4, 6:4
09. 01. Mai 2011 Estoril Sand SpanienSpanien Fernando Verdasco 6:2, 6:2
10. 26. Februar 2012 Marseille Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Michaël Llodra 6:4, 6:4
11. 06. Mai 2012 Estoril Sand FrankreichFrankreich Richard Gasquet 6:4, 6:2
12. 21. Oktober 2012 Wien Hartplatz (i) SlowenienSlowenien Grega Žemlja 7:5, 6:3
13. 28. Oktober 2012 Basel Hartplatz (i) SchweizSchweiz Roger Federer 6:4, 6:75, 7:63
14. 17. Februar 2013 Rotterdam Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Julien Benneteau 7:62, 6:3
15. 04. August 2013 Washington Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Isner 3:6, 6:1, 6:2
16. 06. Oktober 2013 Tokio Hartplatz KanadaKanada Milos Raonic 7:65, 7:5
17. 27. Oktober 2013 Basel Hartplatz (i) SchweizSchweiz Roger Federer 7:63, 2:6, 6:4
18. 11. Januar 2014 Sydney Hartplatz AustralienAustralien Bernard Tomic 6:3, 6:1
Detaillierte Darstellung der verlorenen Finals
Nr. Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Endergebnis
01. 05. Oktober 2008 Tokio Hartplatz TschechienTschechien Tomáš Berdych 1:6, 4:6
02. 16. August 2009 Montreal Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray 7:64, 6:73, 1:6
03. 29. November 2009 London Hartplatz (i) RusslandRussland Nikolai Dawydenko 3:6, 4:6
04. 30. Oktober 2011 Wien Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga 7:65, 3:6, 4:6
05. 19. Februar 2012 Rotterdam Hartplatz (i) SchweizSchweiz Roger Federer 1:6, 4:6
06. 17. März 2013 Indian Wells Hartplatz SpanienSpanien Rafael Nadal 6:4, 3:6, 4:6
07. 13. Oktober 2013 Shanghai Hartplatz SerbienSerbien Novak Đoković 1:6, 6:3, 6:73

(*) Bezeichnungen der Turnierkategorien bis 2008:
ATP World Tour Finals = Tennis Masters Cup
ATP World Tour Masters 1000 = ATP Masters Series (2004–2008), Tennis Masters Series (2000–2003)
ATP World Tour 500 = International Series Gold
ATP World Tour 250 = International Series

Doppel (1)
Anzahl von Turniersiegen und Finalteilnahmen bei unterschiedlichen Turnieren und Platzbelägen
Turniersiege Verlorene Finals
Turnierkategorien* Platzbeläge Turnierkategorien* Platzbeläge
ATP World Tour Masters 1000 (0) Hartplatz (1) ATP World Tour Masters 1000 (0) Hartplatz (0)
Olympische Spiele (0) Rasen (0) Olympische Spiele (0) Rasen (0)
ATP World Tour 500 (0) Sand (0) ATP World Tour 500 (0) Sand (0)
ATP World Tour 250 (1) Teppich (0) ATP World Tour 250 (0) Teppich (0)
Detaillierte Darstellung der Turniersiege
Nr. Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Endergebnis
01. 23. Juli 2007 Indianapolis Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Travis Parrott KroatienKroatien Ivo Karlović
RusslandRussland Teimuras Gabaschwili
3:6, 6:2, [10:6]

(*) Bezeichnungen der Turnierkategorien bis 2008:
ATP World Tour Masters 1000 = ATP Masters Series (2004–2008), Tennis Masters Series (2000–2003)
ATP World Tour 500 = International Series Gold
ATP World Tour 250 = International Series

Statistik (Einzel)[Bearbeiten]

Turnier1 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 Gesamt
Australian Open 2R 3R VF 2R AF VF 2R 2R 0
French Open VF 3R HF 2R 1R 1R 0
Wimbledon HF AF AF 2R 2R 2R 0
US Open 2R VF 3R S VF 3R 1R 1
ATP World Tour Finals2 RR HF F RR 0
Indian Wells Masters F VF HF VF 2R 0
Miami Masters 2R AF AF HF 2R AF 0
Monte Carlo Masters AF 2R 0
Madrid Masters3 HF AF HF VF AF 1R 0
Rom Masters AF AF VF 1R 0
Hamburg Masters4 nicht ausgetragen 0
Canada Masters AF 2R 2R F 1R 0
Cincinnati Masters HF HF 2R AF 0
Shanghai Masters F 2R nicht ausgetragen 0
Paris Masters VF AF VF AF 2R 0
Olympische Spiele n. a. B nicht ausgetragen nicht ausgetragen 0
Davis Cup5 HF F VF F VF 0
Turnierteilnahmen6 4 19 19 19 3 18 19 24 12 0 137
Erreichte Finals 1 6 5 3 0 5 5 0 0 0 25
Gewonnene Einzel-Titel 1 4 4 2 0 3 4 0 0 0 18
Hartplatz-Siege/-Niederlagen 7:3 42:12 40:12 33:13 3:3 41:11 27:11 21:19 3:4 0:0 217:88
Sand-Siege/-Niederlagen 0:0 2:2 17:3 10:3 0:0 12:4 15:3 1:2 5:7 0:0 62:24
Rasen-Siege/-Niederlagen 0:0 7:2 8:2 5:2 0:0 1:1 4:2 4:3 0:0 0:0 29:12
Teppich-Siege/-Niederlagen7 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 2:1 2:1 0:0 4:2
Gesamt-Siege/-Niederlagen8 7:3 51:16 65:17 48:18 3:3 54:16 46:16 28:25 10:12 0:0 312:126
Weltranglistenpunkte 1265 5255 4480 2315 180 6785 1945 690 445 265 N/A
Jahresendposition (29) 5 7 11 258 5 9 44 92 157 N/A

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1R, 2R, 3R = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; RR = Round Robin (Gruppenphase)

1 Turnierresultat in Klammern bedeutet, dass der Spieler das Turnier noch nicht beendet hat; es zeigt seinen aktuellen Turnierstatus an. Nachdem der Spieler das Turnier beendet hat, wird die Klammer entfernt.
2 vor 2009 Tennis Masters Cup.
3 Das Masters-Turnier von Madrid wurde vor 2002 in Stuttgart, Essen und Stockholm ausgetragen. Im Jahr 2009 erfolgte ein Belagwechsel von Hartplatz zu Sand.
4 Das Turnier von Hamburg ist seit 2009 nicht mehr Teil der Masters-Serie.
5 PO = Playoff (Auf- und Abstiegsrunde in der Davis-Cup-Weltgruppe).
6 Im Gegensatz zum ATP Ranking werden hier (sowie bei der Anzahl Finalteilnahmen und gewonnener Titel) nur Turniere der ATP World Tour sowie die vier Grand-Slam-Turniere und die ATP World Tour Finals gezählt, d.h. keine Challenger- oder Future-Turniere oder Mannschaftswettbewerbe (Davis Cup oder World Team Cup). Letztere zählen jedoch in den Sieg/Niederlagen-Statistiken.
7 Seit der Saison 2009 werden keine ATP-Turniere mehr auf Teppich ausgetragen.
8 Stand: 14. Oktober 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Juan Martín del Potro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Schock! Saisonende für Juan Martin del Potro, tennisnet.com.