Juan Pablo Villalobos

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Juan Pablo Villalobos

Juan Pablo Villalobos (* 1973 in Guadalajara, Mexiko) ist ein mexikanischer Schriftsteller und Unternehmer.

Leben[Bearbeiten]

Juan Pablo Villalobos studierte Marktforschung und spanische Literatur und lebt in Barcelona. Dort leitet er eine Firma für elektronische Produkte.

Er ist Stipendiat eines Forschungsprogramms der Europäischen Union und des Instituts für Linguistik und Literatur der Universidad Veracruzana. Derzeit promoviert er in den Fächern Literaturtheorie und Komparatistik an der Universität Barcelona.

Werk[Bearbeiten]

Villalobos hat bereits zahlreiche literarische Reiseberichte, Literaturkritiken und Filmkritiken verfasst. Vor dem Hintergrund seiner wirtschaftlichen wie literarischen Tätigkeiten hat Villalobos sich mit vielfältigen Themengebieten auseinandergesetzt. So beschäftigte er sich mit den Arbeiten von César Aira und Fragen der Exzentrizität lateinamerikanischer Literatur in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. In Deutschland wird Villalobos zunehmend als wichtiger Vertreter der sog. "Narco-Literatur" [1] (Literatur zum Drogenkrieg in Mexiko) rezipiert. [2] Sein Buch Fiesta in der Räuberhöhle fand internationale Beachtung und wurde ins Deutsche übersetzt. Ulrich Baron bezeichnete diesen Kurzroman in der Welt als „desillusionierende Homestory aus dem finsteren Herzland des lateinamerikanischen Machismo“.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]

Quellennachweise[Bearbeiten]

  1. Sebastian Schoepp: "Die neuen Diktatoren. Anti-Kartell: Die 'Narcoliteratur' in Mexiko" in: Süddeutsche Zeitung, 11. März 2011
  2. Valentin Schönherr: "Literatur zum Drogenkrieg in Mexiko. Vom Anspruch, den richtigen Ton zu treffen" in: Die Wochenzeitung, 28. April 2011
  3. Ulrich Baron:Was sonst nicht im Krimi steht, Die Welt vom 30. April 2011, online abgerufen am 16. Mai 2011.