Juba-Konferenz

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Die Juba-Konferenz, (auch Dschuba-Konferenz genannt), fand am 12. und 13. Juni 1947 in Juba im heutigen Südsudan unter der offiziellen Bezeichnung Sudan Administration Conference statt.

Auf dieser Konferenz beschlossen die damalige britische Kolonialmacht und Vertreter Nord-Sudans die Vereinigung von Nord- und Südsudan, ohne dass Vertreter Südsudans anwesend waren. Dabei ist der Süden hauptsächlich schwarzafrikanisch und christlich-animistisch geprägt, der Norden dagegen im Wesentlichen islamisch und zum großen Teil arabisch.

Mit dieser Konferenz wollte man den Zerfall Sudans in kleine, schwache Regionen verhindern. Besonders die Vertreter Nord-Sudans wollten einen starken Staat für die nahende Unabhängigkeit.

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