Juda

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Die Namensform Juda ist eine Variante des biblisch-hebräischen, männlichen Vornamens Jehūdāh (יְהוּדָה).

Der Name Jehuda hat seinen Ursprung in der Landschaftsbezeichnung Jehuda. Spätestens im 1. vorchristlichen Jahrhundert hatte sich die Aussprache „Juda“ eingebürgert. In hebräischen Handschriften eretz-jisra’elischer Tradition findet sich daneben auch die Form „Judan“. Über die christliche Tradition ist der Name Juda auch in die griechische (Ιουδα bzw. Ιουδας, siehe Judas) und die Lateinische Sprache (Iuda bzw. Iudas) eingegangen.

Den Landschaftsnamen Juda tragen:

  • das nach biblischer Darstellung nach dem Tode König Salomos aus dem vereinten Königreich Israel hervorgegangene Südreich Juda (Reich),
  • die römische Provinz im Gebiet des ehemaligen Südreichs Juda in Palästina, siehe Judäa.

Als Person tragen den Namen Juda:

Daneben wurde „Juda“ als kollektives Schimpfwort für das Judentum und alle Juden im Antisemitismus bis 1945, besonders im Nationalsozialismus, oft in Form einer Volksverhetzung „Juda verrecke!“, missbraucht.

Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.
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