Judith Grümmer

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Judith Grümmer (links) und Angela Spizig (Kölner Bürgermeisterin) 2011

Judith Grümmer (* 1958 in Köln)[1] ist eine deutsche Rundfunkjournalistin und Autorin.

Leben[Bearbeiten]

Judith Grümmer studierte Geschichte, Geografie und Pädagogik in Köln mit Magisterabschluss. Während ihres Studiums war sie beim Westdeutschen Rundfunk zunächst als Fernsehjournalistin tätig, bevor sie sich ab Mitte der 1980er Jahre vor allem auf Hörfunkmoderation und Rundfunkarbeit bei WDR und Deutschlandfunk konzentrierte.

Ihre journalistischen Schwerpunkte sind Sozialpolitik, Bildung, Kultur, Medizin, Umwelt und Biografie- und Erinnerungsarbeit.

Seit 2004 gilt ihr besonderes Interesse außerdem der sozialpolitischen Entwicklung in Bolivien. So entstanden 2008 und 2009 in mehreren vielmonatigen freiwilligen Sozialeinsätzen der Journalistin, in Zusammenarbeit mit dem Bolivianischen Jugendherbergswerk, das Frauen- und Jugendprojektes „Cinco Palillos“ in den bolivianischen Anden sowie zahlreiche journalistische Projekte.

Als Tochter des Kölner Künstlers Jürgen Hans Grümmer engagiert sie sich seit 2008 für den künstlerischen Nachlass ihres Vaters und hat eine Monografie über ihn veröffentlicht. Seit 2010 setzt sie sich für den Erhalt und die fachgerechte Sanierung des denkmalgeschützten Kölner Opernbrunnens ein.

Judith Grümmer ist verheiratet und Mutter von drei Söhnen. Sie lebt mit ihrer Familie in Köln.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Die Hörfunk-Journalistin wurde für ihre Reportagen mit dem Kurt-Magnus-Preis und im Team der „Sprechstunde“ mit dem „Europäischen Journalistenpreis 2003“ der VDJM ausgezeichnet.

Literatur und Hörbücher[Bearbeiten]

  • Jürgen Hans Grümmer. Maler und Bildhauer. (Anlässlich der ersten posthumen Ausstellung im Kunsthaus Rhenania in Köln vom 2. Oktober 2010 bis 17. Oktober 2010.) Hrsg. von Judith Grümmer. Mit Beiträgen von Jürgen Becker, Conny Czymoch, Diter Frowein-Lyasso, Thomas Hackenberg, Christopher Schroer und Jo Schulte-Frohlinde. Die Neue Sachlichkeit, Lindlar 2010. ISBN 978-3-942139-09-0.
  • Mosaico Boliviano – Bolivien in Reportagen, Interviews und Momentaufnahmen. Hrsg. von Judith Grümmer und Max Steiner. Sucre/Köln 2011. ISBN 978-3-00-033447-4.
  • „Leben Sie wohl. Geschichte und Zukunft der Palliativmedizin.“ Ein Hörbuch, hrsg. von der Deutschen Krebshilfe.[2]
  • „Neue Wege gehen. Ein Hörbuch über den Alltag erwachsener Menschen mit geistigen Behinderungen.“ Hrsg. von der Lebensgemeinschaft Eichhof.[3]

Hörfunkproduktionen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • „Mein Vater. Der Maler. Eine Kindheit im Lichte der Kunst.“ Deutschlandfunk 2012.[4]
  • „Bonn – Djerba und zurück. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Schulpartnerschaft.“ Deutschlandfunk 2011.[5] Diese Langzeitreportage von 2005 bis 2011 wurde außerdem 2012 mit Unterstützung des Auswärtigen Amts als Arabische Hörfassung produziert.
  • „Ein Schluck Chicha für die Pachamama. Bolivianische Dorfgeschichten.“ Deutschlandfunk 2010 [6]
  • „Der Präsident ist weit. Leben in einem bolivianischen Andental.“ WDR5 2010
  • „Fluchtpunkt Sucre. Eva de Vilar über ihre Emigration nach Bolivien.“ Erlebte Geschichte ,WDR5 2010
  • „Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Die Geschichte einer einzigartigen deutsch-tunesischen Schulpartnerschaft.“ WDR5 2009

Dokumentarfilm[Bearbeiten]

  • „Unter dem Asphalt liegt der Strand – Ein grauer Schulhof wird grün“. Deutschland 1999, 30 Min., f., Dokumentarfilm [7]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Datensatz in der Deutschen Nationalbibliothek
  2. Das Pallitiavmedizin-Hörbuch der Deutschen Krebshilfe
  3. Das Eichhof-Hörbuch
  4. Mein Vater. Der Maler. Ein Feature des Deutschlandfunks
  5. Eine ungewöhnliche Schulpartnerschaft zwischen Bonn und El Mey/Tunesien (PDF; 5,5 MB)
  6. Ein Schluck Chicha für Pachamama
  7. Unter dem Asphalt liegt der Strand