Jules Violle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jules Louis Gabriel Violle (* 16. November 1841 in Langres; † 12. September 1923 in Fixin) war ein französischer Physiker.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Ausbildung, Zusammenarbeit mit Théodore Vautier, wichtige Schriften etc.

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Der aus der Stadt Langres stammende Wissenschaftler bestimmte im Jahr 1875 auf dem Mont Blanc Eigenschaften des Sonnenlichts. 1881 führte er auf dem Internationalen Elektrizitätskongress in Paris eine neue Maßeinheit für die Lichtintensität ein, die den Namen Violle-Einheit erhielt. Sie entsprach der Menge des Lichts, die von der Oberfläche eines Quadratzentimeters Platin beim Erreichen des Schmelzpunkts ausgesandt wird. Es handelte sich um die erste Einheit zur Lichtmessung, die nicht von einem bestimmten Lampentyp abgeleitet war. Indessen wurde sie schon bald von der später gültigen Einheit Candela abgelöst.

Jules Violle lehrte unter anderem in Besançon, in Grenoble, an der Universität Lyon und seit 1891 am Conservatoire National des Arts et Métiers in Paris. Er gehörte zu den Gründern des Institut d'optique théorique et appliquée und der École supérieure d'optique.

1897 wurde Jules Violle in die Académie des Sciences gewählt. Von 1906 bis 1908 war er Präsident der Société française de photographie.

Literatur[Bearbeiten]

  • Sigalia Dostrovsky: Violle, Jules Louis Gabriel. In: Complete Dictionary of Scientific Biography. Band 14, Charles Scribner’s Sons, Detroit 2008, S. 38–39 (online).