Julia Mancuso
| Julia Mancuso |
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Julia Mancuso im Januar 2011 |
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| Nation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 9. März 1984 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Reno | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 167 cm | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 64 kg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom, Kombination |
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| Verein | Squaw Valley Ski Team | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Platzierungen im alpinen Skiweltcup | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 14. März 2013 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Julia Mancuso (* 9. März 1984 in Reno, Nevada) ist eine US-amerikanische Skirennläuferin. Mit einmal Gold und zweimal Silber hat sie mehr olympische Medaillen gewonnen als jede andere US-amerikanische alpine Skirennläuferin.
Inhaltsverzeichnis |
Biografie [Bearbeiten]
Mancuso gewann 1999 den Super-G des Whistler Cups. Im November desselben Jahres nahm sie im Alter von 15 Jahren erstmals an einem Weltcup-Rennen teil. Ihre erste Platzierung unter den besten zehn eines Rennens schaffte sie im März 2002 im Abfahrtslauf von Altenmarkt-Zauchensee.
Weitaus erfolgreicher war sie bei den Juniorenweltmeisterschaften. 2002 wurde sie im italienischen Tarvisio dreifache Weltmeisterin in der Abfahrt, im Riesenslalom und in der Alpinen Kombination. Zwei weitere Weltmeistertitel folgten 2003 in Puy-Saint-Vincent im Super-G und 2004 in Maribor in der Kombination.
Die Weltcup-Saisons 2002/03 und 2003/04 verliefen dagegen durchwachsen. In keinem Rennen konnte Mancuso in die vorderen Plätze fahren. Erst in der Saison 2004/05 gelang ihr mit sieben Platzierungen unter den besten zehn der Sprung an die Weltspitze.
Im Januar 2005 gewann sie bei der Skiweltmeisterschaft im italienischen Santa Caterina hinter der Schwedin Anja Pärson und der Italienerin Lucia Recchia die Bronzemedaille im Super-G. Eine Woche später holte sie sich im Riesenslalom eine weitere Bronzemedaille, hinter Anja Pärson und der Finnin Tanja Poutiainen.
Den größten Erfolg ihrer Karriere feierte sie bei den Olympischen Winterspielen 2006: In Sestriere wurde sie etwas überraschend Olympiasiegerin im Riesenslalom, vor Tanja Poutiainen und der Schwedin Anna Ottosson. Das Rennen war geprägt von dichtem Nebel und starkem Schneefall.
Nachdem sie sich im Sommer einer Hüftoperation unterziehen musste, feierte sie im Dezember 2006 in der Abfahrt von Val-d’Isère mit ihrem ersten Weltcupsieg ein erfolgreiches Comeback. Im Laufe der Saison 2006/07 folgten drei weitere Siege. Bei der Skiweltmeisterschaft 2007 in Åre gewann sie Silber in der Super-Kombination.
Die folgenden zwei Winter verliefen für Mancuso eher enttäuschend. Chronische Rückenschmerzen behinderten Mancuso im Training, so dass sie in der Folge kaum mehr an ihre früheren Leistungen anknüpfen konnte. Eine Besserung deutete sich in der Saison 2009/10 an, als sie wieder mehrmals unter die besten zehn fuhr. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 erzielte sie die erste Podestplatzierung seit fast zwei Jahren und gewann in der Abfahrt überraschend die Silbermedaille hinter Lindsey Vonn. Nur einen Tag später konnte sie diesen Erfolg in der Super-Kombination wiederholen, als sie hinter Maria Riesch ebenfalls den zweiten Rang erreichte. Im Riesenslalom belegte sie den achten und im Super-G den neunten Platz. In ihrem ersten Rennen nach den Olympischen Winterspielen, dem Super-G in Crans-Montana, feierte sie mit einem dritten Rang auch im Weltcup wieder einen Podestplatz.
Ihre aufsteigende Form nahm Mancuso in die Saison 2010/11 mit: Mehrmals konnte sie sich unter den besten zehn platzieren, wurde beim Super G in Lake Louise Dritte und in der Abfahrt in Cortina d’Ampezzo Zweite. Bei der Skiweltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen gewann sie im Super-G die Silbermedaille, wobei sie sich nur der Österreicherin Elisabeth Görgl um 0,05 Sekunden geschlagen geben musste. Beim Weltcupfinale in Lenzerheide gewann sie die Abfahrt; es war dies ihr erster Weltcupsieg nach mehr als vier Jahren. Da sich wenige Tage davor in Japan ein gewaltiges Erdbeben ereignet hatte, rief Mancuso als Initiatorin gemeinsam mit weiteren Weltcupläuferinnen und -läufern eine Initiative "skiers helping japan" ins Leben und spendete die Hälfte ihres Preisgelds für diese Aktion. Ihr Ski- und Bindungsausrüster nahm den Aufruf Mancusos spontan zum Anlass, die Spende der Abfahrtssiegerin zu verdoppeln, so dass die volle Siegprämie dem guten Zweck zufließen konnte.[1] Es wurde außerdem eine Homepage "www.skiershelpingjapan.com" eingerichtet, auf der auch Hobbyskifahrer und Weltcup-Fans einen Beitrag leisten können.
Weitere Siege folgten in der Saison 2011/12: im Januar beim Super-G von Garmisch-Partenkirchen, der Strecke, wo sie im Jahr zuvor bei der WM die Silbermedaille gewonnen hatte; und im Februar im City Event von Moskau, wo sie sich im Finale gegen die Österreicherin Michaela Kirchgasser durchsetzte. Im Super-G-Weltcup erreichte sie hinter Lindsey Vonn den zweiten Platz. Nach zwei Podestplätzen zu Beginn der Saison 2012/13 gewann sie bei der Weltmeisterschaft 2013 in Schladming die Bronzemedaille im Super-G.
Erfolge [Bearbeiten]
Olympische Winterspiele [Bearbeiten]
- Salt Lake City 2002: 13. Kombination
- Turin 2006: 1. Riesenslalom, 7. Abfahrt, 9. Kombination, 11. Super-G
- Vancouver 2010: 2. Abfahrt, 2. Super-Kombination, 8. Riesenslalom, 9. Super-G
Weltmeisterschaften [Bearbeiten]
- St. Moritz 2003: 7. Kombination, 21. Super-G
- Santa Caterina 2005: 3. Super-G, 3. Riesenslalom, 8. Slalom, 9. Kombination
- Åre 2007: 2. Super-Kombination, 5. Riesenslalom, 6. Super-G, 10. Abfahrt
- Val-d’Isère 2009: 18. Riesenslalom
- Garmisch-Partenkirchen 2011: 2. Super-G, 6. Abfahrt, 7. Super-Kombination, 16. Riesenslalom
- Schladming 2013: 3. Super-G, 5. Abfahrt, 8. Super-Kombination, 22. Riesenslalom
Juniorenweltmeisterschaften [Bearbeiten]
- Québec 2000: 4. Super-G, 11. Abfahrt
- Verbier 2001: 3. Kombination, 7. Slalom, 8. Abfahrt, 11. Super-G, 23. Riesenslalom
- Tarvisio 2002: 1. Abfahrt, 1. Riesenslalom, 1. Kombination, 5. Super-G, 7. Slalom
- Briançonnais 2003: 1. Super-G, 3. Abfahrt, 5. Riesenslalom, 14. Kombination, 43. Slalom
- Maribor 2004: 1. Kombination, 3. Super-G, 4. Riesenslalom, 5. Abfahrt, 6. Slalom
Weltcupwertungen [Bearbeiten]
- 3. Platz im Gesamtweltcup: 2007
- 2. Platz im Abfahrtsweltcup: 2007
- 2. Platz im Super-G-Weltcup: 2012, 2013
- 2. Platz im Kombinationsweltcup: 2007
- 3. Platz im Abfahrtsweltcup: 2011
- 3. Platz im Super-G-Weltcup: 2011
Weltcupsiege [Bearbeiten]
- 7 Weltcupsiege (3x Abfahrt, 2x Super-G, 1x Super-Kombination, 1x City Event)
- 35 Podestplätze (11x Abfahrt, 15x Super-G, 5x Riesenslalom, 3x Super-Kombination, 1x City Event)
| Datum | Ort | Land | Disziplin |
|---|---|---|---|
| 19. Dezember 2006 | Val-d’Isère | Frankreich | Abfahrt |
| 14. Januar 2007 | Altenmarkt-Zauchensee | Österreich | Super-Kombination |
| 19. Januar 2007 | Cortina d’Ampezzo | Italien | Super-G |
| 3. März 2007 | Tarvis | Italien | Abfahrt |
| 16. März 2011 | Lenzerheide | Schweiz | Abfahrt |
| 5. Februar 2012 | Garmisch-Partenkirchen | Deutschland | Super-G |
| 21. Februar 2012 | Moskau | Russland | City Event |
Nor-Am Cup [Bearbeiten]
- Saison 1999/2000: 2. Gesamtwertung, 1. Riesenslalomwertung
- Saison 2001/2002: 5. Gesamtwertung, 1. Slalomwertung, 5. Riesenslalomwertung
- 14 Podestplätze, davon 5 Siege
Weitere Erfolge [Bearbeiten]
- 16 US-amerikanische Meistertitel:
- 1x Abfahrt: 2003
- 4x Super-G: 2003, 2007, 2011 und 2012
- 7x Riesenslalom: 2003, 2005 und 2009 bis 2013
- 4x Kombination: 2004 bis 2006 und 2009
- 1 Podestplatz im Europacup
- 5 Siege bei FIS-Rennen
Trivia [Bearbeiten]
- Mancuso ist mit dem norwegischen Skirennläufer Aksel Lund Svindal liiert.
- Ihr Vater, Ciro Mancuso, wurde 1989 nach einem 140 Millionen Dollar schweren Marihuana-Schmuggel festgenommen, als Julia fünf Jahre alt war.[2]
Weblinks [Bearbeiten]
- Website von Julia Mancuso (englisch)
- Statistik auf der FIS-Website (englisch)
- Julia Mancuso bei Ski-db (englisch)
- Julia Mancuso auf der Website des US-Skiteams (englisch)
- Julia Mancuso auf Sports-Reference.com (englisch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ skiershelpingjapan.com: Julia Mancuso und Marker Völkl unterstützen [1] (aus Skiinfo, abgerufen am 31. März 2011)
- ↑ http://sportsillustrated.cnn.com/2006/olympics/2006/writers/02/13/mancuso/index.html
1952: Andrea Mead-Lawrence | 1956: Ossi Reichert | 1960: Yvonne Rüegg | 1964: Marielle Goitschel | 1968: Nancy Greene | 1972: Marie-Theres Nadig | 1976: Kathy Kreiner | 1980: Hanni Wenzel | 1984: Debbie Armstrong | 1988: Vreni Schneider | 1992: Pernilla Wiberg | 1994: Deborah Compagnoni | 1998: Deborah Compagnoni | 2002: Janica Kostelić | 2006: Julia Mancuso | 2010: Viktoria Rebensburg
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mancuso, Julia |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Skirennläuferin |
| GEBURTSDATUM | 9. März 1984 |
| GEBURTSORT | Reno, Nevada |