Julia Mancuso

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Julia Mancuso Ski Alpin
Julia Mancuso
Nation Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 9. März 1984
Geburtsort Reno
Größe 167 cm
Gewicht 64 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Verein Squaw Valley Ski Team
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaft 0 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
JWM-Medaillen 5 × Gold 0 × Silber 3 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Gold Turin 2006 Riesenslalom
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
Bronze Bormio 2005 Super-G
Bronze Bormio 2005 Riesenslalom
Silber Åre 2007 Kombination
Junioren-WM
Bronze Verbier 2001 Kombination
Gold Tarvisio 2002 Abfahrt
Gold Tarvisio 2002 Riesenslalom
Gold Tarvisio 2002 Kombination
Gold Puy St. Vincent 2003 Super-G
Bronze Puy St. Vincent 2003 Abfahrt
Gold Maribor 2004 Kombination
Bronze Maribor 2004 Super-G
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 20. November 2000
 Weltcupsiege 4
 Gesamtweltcup 3. (2006/07)
 Abfahrtsweltcup 2. (2006/07)
 Super-G-Weltcup 4. (2006/07)
 Riesenslalomweltcup 4. (2006/07)
 Slalomweltcup 22. (2005/06)
 Kombinationsweltcup 2. (2006/07)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 2 3 3
 Super-G 1 2 1
 Riesenslalom 0 3 1
 Super-Kombination 1 1 1
letzte Änderung: 4. April 2009
Julia Mancuso in Aspen

Julia Mancuso (* 9. März 1984 in Reno, Nevada) ist eine US-amerikanische Skirennläuferin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Karriere

Mancuso nahm erstmals im November 1999 im Alter von 15 Jahren an einem Weltcup-Rennen teil. Ihre erste Platzierung unter den besten zehn eines Rennens schaffte sie im März 2002 im Abfahrtslauf von Altenmarkt-Zauchensee.

Weitaus erfolgreicher war sie bei den Juniorenweltmeisterschaften. 2002 wurde sie im italienischen Tarvisio dreifache Weltmeisterin in der Abfahrt, im Riesenslalom und in der Alpinen Kombination. Zwei weitere Weltmeistertitel folgten 2003 in Puy-Saint-Vincent im Super-G und 2004 in Maribor in der Kombination.

Die Weltcup-Saisons 2002/03 und 2003/04 verliefen dagegen durchwachsen. In keinem Rennen konnte sie in die vorderen Plätze fahren. Erst in der Saison 2004/05 gelang ihr mit sieben Platzierungen unter den besten zehn der Sprung an die Weltspitze.

Im Januar 2005 gewann sie bei der Skiweltmeisterschaft im italienischen Santa Caterina hinter der Schwedin Anja Pärson und der Italienerin Lucia Recchia die Bronzemedaille im Super-G. Eine Woche später holte sie sich im Riesenslalom eine weitere Bronzemedaille, hinter Anja Pärson und der Finnin Tanja Poutiainen.

Den größten Erfolg ihrer Karriere feierte sie bei den Olympischen Winterspielen 2006: In Sestriere wurde sie etwas überraschend Olympiasiegerin im Riesenslalom, vor Tanja Poutiainen und der Schwedin Anna Ottosson. Das Rennen war geprägt von dichtem Nebel und starkem Schneefall.

Nachdem sie sich im Sommer einer Hüftoperation unterziehen musste, feierte sie im Dezember 2006 in der Abfahrt von Val-d’Isère mit ihrem ersten Weltcupsieg ein erfolgreiches Comeback. Im Laufe der Saison 2006/07 folgten drei weitere Siege.

Bei der Skiweltmeisterschaft 2007 in Åre gewann sie Silber in der Super-Kombination.

[Bearbeiten] Sportliche Erfolge

[Bearbeiten] Olympische Winterspiele

[Bearbeiten] Weltmeisterschaften

[Bearbeiten] Juniorenweltmeisterschaften

  • Québec 2000: 4. Super-G, 11. Abfahrt
  • Verbier 2001: 3. Kombination, 7. Slalom, 8. Abfahrt, 11. Super-G, 23. Riesenslalom
  • Tarvisio 2002: 1. Abfahrt, 1. Riesenslalom, 1. Kombination, 5. Super-G, 7. Slalom
  • Briançonnais 2003: 1. Super-G, 3. Abfahrt, 5. Riesenslalom, 14. Kombination, 43. Slalom
  • Maribor 2004: 1. Kombination, 3. Super-G, 4. Riesenslalom, 5. Abfahrt, 6. Slalom

[Bearbeiten] Weltcup

  • 3. Platz im Gesamtweltcup: 2007
  • 2. Platz im Abfahrtsweltcup: 2007
  • 2. Platz im Kombinationsweltcup: 2007
  • 4 Weltcupsiege (2x Abfahrt, 1x Super-G, 1x Super-Kombination)
  • 19 Podestplätze (8x Abfahrt, 4x Super-G, 4x Riesenslalom, 3x Super-Kombination)

Weltcupsiege

Datum Ort Land Disziplin
19. Dezember 2006 Val-d’Isère Frankreich Abfahrt
14. Januar 2007 Altenmarkt-Zauchensee Österreich Super-Kombination
19. Januar 2007 Cortina d’Ampezzo Italien Super-G
3. März 2007 Tarvisio Italien Abfahrt

[Bearbeiten] Nor-Am Cup

  • Saison 2000: 2. Gesamtwertung, 1. Riesenslalomwertung
  • Saison 2002: 5. Gesamtwertung, 1. Slalomwertung, 5. Riesenslalomwertung
  • 14 Podestplätze, davon 5 Siege

[Bearbeiten] Weitere Erfolge

  • 6 amerikanische Meistertitel (Abfahrt 2003; Super-G 2003 und 2007; Riesenslalom 2003, 2005 und 2009)
  • 1 Podestplatz im Europacup
  • 5 Siege bei FIS-Rennen

[Bearbeiten] Weblinks

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