Julia Schiff

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Julia Schiff (* 1940 in Deta, Kreis Timiș, Rumänien) ist eine deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin.

Leben[Bearbeiten]

Julia Schiff arbeitete zunächst als Grundschullehrerin. Nach ihrem Abschluss an der Philologischen Fakultät (Rumänisch/Französisch) der Universität des Westens Timișoara war sie als Lehrerin an einem Gymnasium tätig. 1981 siedelte sie in die Bundesrepublik Deutschland über.

Schiff fertigte zahlreiche literarische Übersetzungen aus dem Ungarischen ins Rumänische und Deutsche (unter anderem zusammen mit Robert Schiff Werke von Márton Kalász), sowie Gedichte, Erzählungen, Rezensionen, Essays, Kulturberichte und kulturhistorische Aufsätze in Zeitungen, Zeitschriften und im Rundfunk.

Julia Schiff lebt in München.

Ehrungen[Bearbeiten]

Schiff erhielt unter anderem 1989 den Lyrikpreis der Edition L Loßburg, den Donauschwäbischer Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg 2001, sowie ein Übersetzerstipendium der Stiftung Magyar Fordítók in Budapest

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Nachtfalterzeit, Wiesenburg-Verlag, Schweinfurt, 2008
  • Steppensalz, Südostdeutsches Kulturwerk, München, 2000
  • Márton Kalász: Dunkle Wunde. Hölderlin-Gedichte, aus dem Ungarischen übersetzt mit Robert Schiff, Das Wunderhorn, Heidelberg, 2003
  • Márton Kalász: Dezimierungszettel, aus dem Ungarischen übersetzt mit Robert Schiff, „Neue Zeitung“-Bücher, Band 3, Budapest, 2002
  • Reihertanz, Roman, POP-Verlag Ludwigsburg, 2011

Weblinks[Bearbeiten]