Julian Leal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Julian Leal (2014)

Omar Julian Leal Covelli (* 11. Mai 1990 in Bucaramanga) ist ein kolumbianischer Automobilrennfahrer. Leal verwendete zu Beginn seiner Karriere den Namen Omar Leal. Seit 2010 startet er unter dem Namen Julian Leal. Er bestritt einige Rennen mit italienischer Rennlizenz. Er tritt seit 2011 in der GP2-Serie an.

Karriere[Bearbeiten]

Leal begann seine Motorsportkarriere 2006 in der panamerikanischen Formel Renault und belegte den neunten Gesamtrang. 2007 startete er zwar auch bei zwei weiteren Rennen in dieser Meisterschaft, sein Hauptaugenmerk lag allerdings auf der Euroseries 3000, in der er für Durango an den Start ging. Am Saisonende belegte er den zehnten Gesamtrang. 2008 blieb Leal in der Euroseries 3000 bei Durango. Mit vier Podest-Platzierungen verbesserte sich Leal in dieser Saison auf den sechsten Platz der Fahrerwertung und gewann zudem den Titel der italienischen Formel-3000-Meisterschaft, zu der acht Rennen der Euroseries 3000 zählten.

2009 wechselte Leal in die Formel Renault 3.5 zum Prema Powerteam. Es gelang ihm nur bei einem Rennen als Dritter Punkte zu erzielen. In der Gesamtwertung belegte er den 20. Platz. 2010 ging Leal in der Formel Renault 3.5 für das Meisterteam International DracoRacing an den Start.[1] Er verwendete ab dieser Saison den Namen Julian Leal. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Nathanaël Berthon, der die Saison auf dem siebten Platz beendete, gewann Leal kein Rennen und belegte den 20. Gesamtrang. Parallel zu seinem Engagement in der Formel Renault 3.5 trat Leal in der Saison 2010 in der Auto GP, der ehemaligen Euroseries 3000, für Trident Racing an.[2] Mit einem Sieg belegte er am Saisonende den neunten Platz in der Fahrerwertung.

Leal in der GP2-Serie für Rapax in Monza 2011

2011 plante Leal zunächst, in die GP3-Serie zu wechseln. Er erhielt allerdings ein Angebot des Rapax Teams für die Saison 2011 der GP2-Asia-Serie, das er annahm.[3] Am Ende der Saison belegte er den 26. Gesamtrang. Im März wurde Leal schließlich auch für die Saison 2011 der GP2-Serie von Rapax verpflichtet.[4] Während sein Teamkollege Fabio Leimer ein Rennen für sich entschied, blieb Leal punktelos und belegte den 27. Gesamtrang. Nach der Saison startete er für Trident Racing beim GP2 Final 2011[5] und wurde 22. 2012 blieb Leal bei Trident und absolvierte seine zweite Saison in der GP2-Serie.[6] Er wurde 21. in der Fahrerwertung und unterlag damit seinem Teamkollegen Stéphane Richelmi, der 18. wurde.

2013 wechselte Leal innerhalb der GP2-Serie zu Racing Engineering.[7] In Spa-Francorchamps fuhr Leal mit dem zweiten Platz im Sprintrennen erstmals in seiner GP2-Karriere aufs Podium. Beim darauf folgenden Sprintrennen in Monza folgte mit einem dritten Platz eine weitere Podest-Platzierung. Während sein Teamkollege Fabio Leimer mit 201 Punkten die Meisterschaft für sich entschied, schloss Leal die Gesamtwertung mit 62 Punkten auf dem zwölften Platz ab. Für seine vierte GP2-Saison wechselte Leal erneut den Rennstall. Er geht 2014 für Carlin an den Start.[8] Leal startete mir einem zweiten und dritten Platz beim Saisonauftakt in as-Sachir in die Saison. Nach dem zehnten Rennwochenende belegte er den neunten Gesamtrang.

Nationalität[Bearbeiten]

Leal ist kolumbianischer Staatsbürger. Im ersten Halbjahr 2011 trat er mit italienischer Lizenz an.[9] Ansonsten startete er unter kolumbianischer Flagge.

Statistik[Bearbeiten]

Karrierestationen[Bearbeiten]

  • 2006: Panamerikanische Formel Renault (Platz 9)
  • 2007: Euroseries 3000 (Platz 10)
  • 2007: Panamerikanische Formel Renault (Platz 17)
  • 2008: Euroseries 3000 (Platz 6)

Einzelergebnisse in der GP2-Serie[Bearbeiten]

Jahr Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 Punkte Rang
2011 Rapax TurkeiTürkei TUR SpanienSpanien ESP MonacoMonaco MON SpanienSpanien ESP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR DeutschlandDeutschland GER UngarnUngarn HUN BelgienBelgien BEL ItalienItalien ITA             0 27.
19 DNF 17 14 DNF DNF 11 9 22 21 14 9 20 DNF DNF DNF 16 DNF            
2012 Trident Racing MalaysiaMalaysia MAS BahrainBahrain BRN BahrainBahrain BRN SpanienSpanien ESP MonacoMonaco MON SpanienSpanien ESP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR DeutschlandDeutschland GER UngarnUngarn HUN BelgienBelgien BEL ItalienItalien ITA SingapurSingapur SIN 9 21.
15 15 12 17 15 14 24 17 21 DNF 12 8 20 17 21 12 16 15 7 9 10 8 11 16
2013 Racing Engineering MalaysiaMalaysia MAS BahrainBahrain BRN SpanienSpanien ESP MonacoMonaco MON Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR DeutschlandDeutschland GER UngarnUngarn HUN BelgienBelgien BEL ItalienItalien ITA SingapurSingapur SIN Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate UAE     62 12.
5 DNF 19 16 13 25* DNF 14 8 4 22 12 15 21 6 2 5 3 DNF 12 16 10    
2014 Carlin BahrainBahrain BRN SpanienSpanien ESP MonacoMonaco MON OsterreichÖsterreich AUT Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR DeutschlandDeutschland GER UngarnUngarn HUN BelgienBelgien BEL ItalienItalien ITA RusslandRussland RUS Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate UAE     68 9.
2 3 4 5 DNF 16 13 7 5 5 16 18 DNF 15 13 10 14 17 9 17    

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Draco komplettiert World-Series-Lineup“ (Motorsport-Total.com am 8. Dezember 2009)
  2. “Leal in Auto GP with Trident Racing” (motorsport.com am 18. März 2010)
  3. „GP2 - Leal wollte eigentlich in der GP3 starten“ (Motorsport-Magazin.com am 14. März 2011)
  4. “JULIAN LEAL JOINS RAPAX IN 2011 GP2 SERIES” (gp2series.com am 11. März 2011)
  5. “Trident Racing with Leal and Richelmi” (gp2series.com am 27. Oktober 2011)
  6. „GP2 - Leal 2012 Stammpilot bei Trident“ (Motorsport-Magazin.com am 20. Dezember 2011)
  7. Annika Kläsener: „GP2 - Leal greift für Racing Engineering ins Lenkrad“. Motorsport-Magazin.com, 16. Januar 2013, abgerufen am 16. Januar 2013.
  8. Robert Seiwert: „GP2 - Leal wechselt zu Traditionsstall Carlin“. 4. Jahr in der GP2. Motorsport-Magazin.com, 9. Januar 2014, abgerufen am 9. Januar 2014.
  9. “Julian Leal” (gp2series.com; abgerufen am 8. März 2011)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Julian Leal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien